Ferienspiele am Allendorfer Flugplatz

Insektenhotels und Segelfliegen

Allendorf (Eder) - Durch Straßen und Städtebau sind für viele Insekten geeignete Lebensräume selten geworden. Mit dem Bau von kleinen Insektenhotels haben 14 Kinder aus Allendorf und den Ortsteilen Nistmöglichkeiten geschaffen.

Ohne Schlupfwespen, Kleinkäfer, Bienen und Hummeln würden Blumen, Obst und Gemüse nicht bestäubt werden. Außerdem regulieren diese Insekten im Garten den Schädlingsbefall auf natürliche Weise. Mit den Nistmöglichkeiten zur Brutaufzucht in den sogenannten Insektenhotels kann geholfen werden. Der Kulturförderkreis und der Luftsportverein Allendorf haben im Rahmen der Ferienspiele der Gemeinde den Bau von Insektenhotels angeboten. Mit großem Eifer und Freude bauten die Kinder unter fachgerechter Anleitung erwachsener Betreuer in der Segelflugwerkstatt des Luftsportvereins die kleinen Insektenhotels. Die vorhandenen Werkbänke, Maschinen und Einrichtungen der Werkstatt standen zur Verfügung. Die Betreuer und Franz Mück hatten bereits vorher die kompletten Bausätze angefertigt. Der Zusammenbau der einzelnen Bretter für Seitenwände, Zwischenböden, Hinterwand und Dach mit dem Füllmaterial für die Insekten aus gebohrten Holzstücken und getrockneter Schilfstücke – dauerte doch mehrere Stunden. Nach einer gemeinsamen Mittagspause bei Bratwurst vom Grill mit Getränken und Fußballspielen, wurden die kleinen Bauwerke fertig gestellt. Nach einer kurzen Pause in der Flugplatzgaststätte bei Eis essen und Getränken wurde dann der Flugplatz mit den Segel- und Motorflugzeugen besichtigt. Die Kinder konnten auch in den Flugzeugen Platz nehmen und unter Anleitung des Vorsitzenden Karl- Heinz Bender und Siegfried Sallay die Flugzeugsteuerung ausprobieren. Anschließend wurden die Flugleitung und Tower besichtigt mit der Aussicht auf das ganze Flugplatzgelände und Allendorf.Die kleinen Insektenhotels konnten die Kinder dann mit nach Hause nehmen. Einige der Kinder waren schon zum dritten Mal bei den Ferienspielen auf dem Flugplatz. Der Vorsitzende des Kulturförderkreis Allendorf Artur Binz und Organisator Gerhard Specht bedankten sich bei allen Helfern und Betreuern, die auch in diesem Jahr ein gelungenes Projekt vorbereitet hatten.

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