Frankenau

Interesse an der Heimat wieder erwacht

- Frankenau (apa). Dr. Klaus Werner besucht seine Geburtsstadt und bietet Zusammenarbeit mit Unternehmensberatung an

Er wurde in der Wesemühle geboren, dort verbrachte er auch die ersten Jahre seines Lebens: Klaus Werner, heute Honorarprofessor an der Universität Zittau/Görlitz. Am Sonntag und Montag besuchten Ehefrau Carmen und er Verwandte in Frankenau – und auch den Bürgermeister Björn Brede.

Klaus Werner hat bis heute verwandtschaftliche Beziehungen zu seiner Heimatstadt: Dort leben seine Cousinen und deren Familien. Klaus Werners Mutter war eine geborene Bischoff, sein Vater stammte aus dem Biedenkopfer Raum. Nach der Zeit in Frankenau lebte seine Familie zunächst in Grünberg. Er erinnert sich daran, dass sein Vater von dort mal mit dem Traktor nach Frankenau gefahren ist, um in der Landwirtschaft rund um die Wesemühle zu helfen. Die Familie war dabei: Sie saßen auf Sesseln, die auf einem Anhänger standen, erzählt Klaus Werner schmunzelnd.

Als Klaus Werner 16 Jahre alt war, zog die Familie nach Hagen, wo Werner sein Abitur machte. Danach ging er zum Studieren nach Bochum. Gleichzeitig fing auch sein Vater an, zu studieren. „Er hat noch vor mir promoviert“, berichtet der Löbauer. Er selbst arbeitete nach dem Studium in Jülich und Indonesien. Sein Schwerpunkt war die wissenschaftliche Nutzung von Kernreaktoren, nicht die Energiegewinnung. Stattdessen ging es bei seiner Arbeit um die Herstellung von Isotopen und praktische Fragen, etwa wie stabil Brückenbauwerke sind.

Beim Gespräch über aktuelle Themen der Stadt kamen der Bürgermeister und der Professor auch auf die Pläne zu sprechen, Ellershausen zum ersten Bioenergiedorf des Landkreises zu machen. In diesem Zusammenhang lud Dr. Klaus Werner Björn Brede ein, mit einer Delegation aus dem Rathaus Ost­sachsen zu besuchen und sich über ein dortiges Dorf mit ähnlichem Ansatz zu informieren.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Dienstag, 2. August.

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