Investoren kämpfen für Biogasanlage

+
Investor: Dieter Kappenstein will in Rosenthal eine Biogasanlage zur Energieversorgung errichten lassen. Er und seine Frau Sandra betonen, dass die Energiekosten in Zukunft für alle Bürger im Ort deutlich sinken könnten.

Rosenthal. In Rosenthal wird der Bau einer Biogasanlage heiß diskutiert. Jetzt reden die zwei potenziellen Investoren, Sandra und Dieter Kappenstein.

Sie wollen in dem Burgwald-Städtchen eine solche Anlage bauen lassen, damit aus ihrer Sicht die Energieversorgung auch zukünftig gesichert und kostengünstiger wird.

Die beiden betonen, dass sie als Vollinvestoren das alleinige Risiko trügen.

Nach ihrer Rechnung könnte Rosenthal, sollte die neue Biogasanlage tatsächlich kommen, aus energieversorgungstechnischer Sicht sogar völlig autark leben. „Die Energiepreise könnten pro Kilowattstunde zudem auf einen einstelligen Cent-Wert fallen“, sagte Sandra Kappenstein gegenüber der HNA.

Der 45-Jährige rechnet vor: „Mit einer von uns geplanten Biogasanlage könnte der Energiebedarf von 65 Vier-Personenhaushalten im Ort gedeckt werden.“ Diese Leitung beziehe sich auf den Hauptstrang des Nahwärmenetzes, der von der Anlage über eine Strecke von 1,2 Kilometern bis zur Kulturhalle verlaufe.

„Abgehend von dieser Leitung können im Ort noch zahlreiche Nebenstränge gelegt werden, damit jeder Haushalt angeschlossen werden kann“, sagt Dieter Kappenstein. (dau)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Kommentare