Battenberg

170 Jahre MGV - Jubiläumskonzert

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- Battenberg (ied). Eine großartige Werbung für den Chorgesang war das Freundschaftssingen. Der Männergesangverein der Bergstadt machte sich mit dem Konzert auf hohem Niveau das schönste Geburtstagsgeschenk aus Anlass seines 170-jährigen Bestehens.

„Die Himmel rühmen“ sang der Chor des ältesten Vereins Battenbergs zum Auftakt. Das „Battenberger Lied“ von Alfred Glaser durfte beim Jubiläumskonzert der Battenberger Sänger nicht fehlen. Reka Mengel dirigierte den Männerchor des „Liederkranz“ aus Allendorf, der von der Schönheit am „Loch Lomond“ sang und zum Abschluss mit dem weltbekannten Chianti-Lied mit flotten wie verträumten Passagen beeindruckte. Vom Frühling und vom Wandern sang der Männergesangverein des Nachbardorfes Battenfeld unter der Leitung von Peter Becker und verdiente sich lebhaften Applaus für die originelle „Hasenjagd“ von Gerd Sorg. Beifiel verdienten sich auch die jungen Musiker des Percussion-Ensembles des Musikzugs um Timo Birkenbusch für ihre fetzigen Darbietungen und erfüllten schließlich mit bekannten Melodien vom „Hofbräuhaus“ bis zur Entenpolka die Zugabeforderungen der Musikfreunde.

Überaus stimmgewaltig sangen die Männerchöre aus Bottendorf unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer und der MGV Rennertehausen unter der Leitung von Anita Py. Dabei imponierten die Bottendorfer bei der „Schwäbchen Eisebahne“ mit originellen Geräuschen, die Rennertehäuser beweisen Vielseitigkeit bei ganz unterschiedlichen Chorsätzen wie dem getragenen Stück „Die Rose“ aus dem gleichnamigen Film und im Kontrast dazu dem Seemannslied „Heut geht es an Bord“. Mit einem imposanten und hochkarätigen Finale setzte der Viessmann-Werkschor unter der Leitung von Reiner Gnau mit der „alten Brücke“ und dem „Wanderer“ von Gerd Sorg einen eindrucksvollen Schlusspunkt.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 30. März

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