35 Jahre Kegelbergschule

Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen lernen zusammen

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Der Umbau ist fast abgeschlossen: Seit 2011 wird die Kegelbergschule saniert.

Frankenberg. Im Jahr 1980 begann die Geschichte der Kegelbergschule, deren Bau damals erforderlich wurde, weil die angrenzende Friedrich-Trost-Schule an ihre räumlichen Grenzen stieß. Erste Schulleiterin war Almuth Christopher-Strolego.

Es ist fast genau 35 Jahre her, dass am Kegelberg die ersten Schüler in die neu errichtete Schule einzogen – damals wurde sie noch Schule für praktisch Bildbare genannt. Heute ist die Kegelbergschule eine Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Verbindung mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung.

Ein vergleichsweise kleines Kollegium kümmerte sich zu Beginn um die Belange der insgesamt 34 Schüler. Heute seien es rund 35 Lehrer, FSJler und Zivildienstleistende, die sich um 50 Schüler kümmern, berichtet Schulleiter Harald Vogler. Aufgeteilt sind die Schüler in acht Lerngruppen, die heterogen zusammengesetzt sind. Das heißt, dass Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen zusammen lernen.

Die Bandbreite an unterschiedlichen Schülern ist groß. Ohnehin habe sich die Schülerschaft verändert, sagt Vogler. In den Anfangsjahren waren es vor allem Schüler mit Trisomie 21 oder geistiger Behinderung, die die Schule besuchten. Der medizinische Fortschritt habe aber dazu geführt, dass auch umfangreich behinderte Schüler – die zum Teil auch beatmet oder sondiert werden müssen – die Schule besuchen. Daher arbeitet die Schule mit einem Physiotherapeuten, dem Krankenhaus und Kinderärzten zusammen.

Hinzu kommen Schüler, die sozial und emotional förderbedürftig sind, „die nicht erlebt haben, was eine glückliche Kindheit ausmacht“, sagt Vogler.

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Von Marco Steber

Quelle: HNA

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