Sponsorenlauf an der Kellerwaldschule: Schüler liefen, um Projekte zu finanzieren

Für jede Runde gab’s Geld

Haben wieder eine Runde geschafft: Kinder der Kellerwaldschule liefen gestern, um Geld für Schulprojekte zu sammeln. Die Mütter (von links) Nicole Tönges-Gresenz und Judith Görthe-Metz führten Strichliste. Foto: Wenzel

Frankenau. Mit viel Freude und Engagement sind die Kinder der Kellerwaldschule in Frankenau gestern Runden gelaufen, um Geld für Projekte an ihrer Schule zu sammeln. Für den so genannten Sponsorenlauf haben die Schüler sich im Familien- und Bekanntenkreis Sponsoren gesucht, die jede Runde mit einem Betrag belohnen.

95 Schüler der Klassen 1 bis 4 haben an dem Lauf teilgenommen, der von Sportkoordinatorin Leona Demal organisiert wurde. Drei Stunden hatten die Kinder Zeit, so viele Runden wie möglich zu schaffen. Die Stadt hatte Straßen gesperrt, damit die Kinder problemlos die 600 Meter lange Runde durch den Ort laufen konnten.

„Die Kinder können Pause machen, wann sie wollen. Sie müssen nicht durchlaufen“, erklärte Schulleiterin Susanne Weber. Jede gelaufene Runde wurde von Eltern der Grundschüler in einer Liste notiert. Unterstützt wurden die Läufer von Eltern, die sie mit Essen und warmen Tee versorgten. „Die Kinder haben Spaß beim Laufen und sind sehr engagiert“, erzählte Weber.

Der „Förderverein zu Gunsten der pädagogischen Arbeit“ an der Kellerwaldschule half ebenfalls bei der Veranstaltung. „Wir kümmern uns um alles, was so anfällt. Wir schreiben zum Beispiel Spendenbescheinigungen oder notieren Runden“, sagte Elke Kring, Vorstandsmitglied des Fördervereins.

Das erlaufene Geld kommt der Arbeit verschiedener Projektgruppen zu Gute. Hierbei geht es um Natur und Umwelt, Singen und Sport.

Die Idee für den Sponsorenlauf kam der Schule nach dem Tsunami in Thailand 2004. Damals liefen die Schüler, um Spenden für die Opfer und ihre Angehörigen zu sammeln. Seitdem findet alle ein bis zwei Jahre ein Sponsorenlauf in Frankenau statt. „Damit verbinden wir das Spenden mit der Bewegungsförderung“, sagt Schulleiterin Susanne Weber.

Von Lena Wenzel

Quelle: HNA

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