Jetzt qualmt der Dodenauer Kohlen-Meiler

Der Qualm steigt aus dem Meiler auf: Der erste Schritt zur Kohlenernte am 29. Juni ist getan. Foto: Arnold

Dodenau. Nachdem Dr. Jens Simon mit Harald Specht das Holz im Inneren des Meilers mit einer langen Fackel angezündet hatten, stieg am Samstagmorgen ab 11:08 Uhr weißer Rauch aus dem Kohlenmeiler im Dodenauer Wildgehege auf.

Gespannt hatten die vielen Besucher auf diesen Moment gewartet - doch aller guten Dinge sind drei - denn erst nach dem dritten Versuch war es den beiden Geschäftsführern der Dodenauer Tritron GmbH gelungen, den Meiler zu entzünden. Musikalisch wurde diese Zeremonie von den Allendorfer Jagdhornbläsern begleitet. Der Chefköhler aus dem Hessenpark, Otmar Lauth, half dem Feuer mit Sauerstoff aus der Flasche, etwas auf die Sprünge.

Lauth hatte mit einem Kollegen und den neun Dodenauer Hilfsköhlern den Meiler aus 30 Festmetern Holz und 20 Kubikmetern Erde in den Wochen davor aufgebaut. Nach dem Anzünden ist die Arbeit für die Köhler noch nicht erledigt, denn in den nächsten drei Wochen muss Tag und Nacht gearbeitet werden. So muss immer wieder die Luftzufuhr von dem mit einem dicken Erdmantel umhüllten Holzstoß geregelt werden. „Wir wollen ja Holzkohle bekommen und keine Asche“, sagte Otmar Lauth.

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Von Willi Arnold

Quelle: HNA

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