Bundesjugendspiele an Wigand-Gerstenberg-Schule

Joeline und Timon sind Schulsieger

Beim Staffellauf rannten nicht nur die Schüler der Frankenberger Grundschule um die Wette, auch die Lehrer traten im Wettkampf gegen die jungen Läufer an.Fotos: Dorothea Wagener

Frankenberg - Es wurde angefeuert und gelaufen, gesprungen und gemessen, geworfen und gespielt: Bei den Bundesjugendspielen in der Wigand-Gerstenberg-Schule am Dienstag gingen 174 Schüler an den Start.

Bei strahlender Sonne kämpften die Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufen zwei bis vier in den Disziplinen Weitwurf, Weitsprung und 50-Meter-Lauf. Wie jedes Jahr wurden die Lehrerinnen nicht nur tatkräftig von Eltern und ehemaligen Schülern unterstützt, sondern auch von Edertalschülern, für die der Unterricht gestern wegen des Abiturs ausfiel.

Schulsiegerin der Mädchen wurde Joeline Böhle mit 1106 Punkten, gefolgt von Laura Hartmann (1069 Punkte) und mit nur einem Punkt dahinter Fabienne Slupik. Bei den Jungen nahm Timon Röhle mit 900 Punkten den Pokal des Schulsiegers in Empfang, Luca Lausmann belegte mit 886 Punkten den zweiten Platz vor Max Battefeld mit 842 Punkten.

Insgesamt bekamen 14 Mädchen und zwölf Jungen eine Ehrenurkunde zur Belohnung ihrer Leistungen. Für 62 Kinder gab es eine Siegerurkunde. Dennoch ging keiner leer aus: Für alle anderen Schüler gab es eine Teilnehmer-Urkunde. Für die Jahrgangsstufe eins werden noch im Juni modifizierte Bundesjugendspiele mit Zonen-Weitsprung, 50-Meter-Lauf und Zonen-Weitwurf veranstaltet.

Um die Zeit für die Auswertung der Ergebnisse zu nutzen, fand kurz vor der Siegerehrung der traditionelle Staffellauf statt. Nachdem sich im letzten Jahr die dritten und vierten Klassen noch mit der Elternstaffel messen konnten, trat in diesem Jahr stattdessen eine Staffel aus Eltern, Lehrerinnen und ehemaligen Schülern an. Die Klasse 3c siegte vor der Parallelklasse 3b, die 4c erlangte den Teamsieg vor den beiden Zweitplatzierten 4a und 4b.

Zu einem nicht weniger wichtigen Sieg verhalf sich die Grundschule auf ein Neues selbst: Die gegenseitige Unterstützung der Schüler bei den Spielen, die Anerkennung und der neidlose Beifall bei der Siegerehrung sowie die stetige Motivation der Kinder durch Anfeuern und Lob sind Beweis und Lohn für die pädagogische Leistung der Lehrer. (dwa)

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