Johanna Weicker hat sich als Schulsozialarbeiterin in Gemünden eingelebt

Steht den Schülern an der CFS in Gemünden bei Problemen zur Seite und leitet zudem das Jugendcafé: Schulsozialarbeiterin Johanna Weicker. Foto: Daum

Gemünden. Auf dem Tisch im Büro von Johanna Weicker steht eine Schale mit Gummibärchen. Wer von den Schülern der Cornelia-Funke-Schule (CFS) in Gemünden Lust auf etwas Süßes hat, darf sich bedienen.

Es sind aber weniger die Süßigkeiten, die die jungen Menschen zu Johanna Weicker ins Büro ziehen. Es sind Probleme mit anderen Schülern, mit Eltern oder Lehrern. Es sind Dinge, die den Schülern viele Sorgen bereiten, die ihnen Angst machen. „Ich bin dafür da, um bei der Lösung dieser Probleme zu helfen“, sagt Weicker.

Die junge Frau aus Wetter ist seit Oktober des vergangenen Jahres die neue Schulsozialarbeiterin an der CFS. Sie hat die Arbeit von Todor Tabakov übernommen, bezahlt wird ihre Stelle vom Internationalen Bund. Weicker erzählt, dass sie sich wunderbar eingelebt und ein gutes Verhältnis zu den Schülern aufgebaut habe.

„Es ist natürlich nicht die Mehrzahl der Schüler, die zu mir kommt. Da lernt man einzelne Schüler schnell gut kennen“, sagt sie. Momentan sei es so, dass die Besuche oft ungeplant und kurzfristig stattfänden. „Das wird künftig auch immer wieder der Fall sein, und das ist auch gut so. Jeder, der Probleme hat, darf zu mir kommen“, betont sie.

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Von Philipp Daum

Quelle: HNA

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