Spanka als Bürgermeister bestätigt

Jubel nach dem klarem Wahlsieg

Siegerpose: Kai-Uwe Spanka reißt die Arme hoch, als der Wahlsieg klar ist. Links neben ihm applaudiert Ehefrau Barbara bei der Wahlparty in der Stadthalle Wetter.   Foto: Koelschtzky

Wetter. Mit große Freude reagierte der Wetteraner Bürgermeister Kai-Uwe Spanka nach seiner deutlichen Wiederwahl. Wie berichtet, hat der parteilose Amtsinhaber am Sonntag 70,76 Prozent der Stimmen erhalten. Er hängte seine drei Herausforderer ab: Richard Fett (SPD) erhielt 11,18 Prozent, Jörg Bettelhäuser (Grüne) 14,5 Prozent und Susann Kalden (Linke) 3,57 Prozent.

Die hatten am Sonntagabend vor der Auszählung noch auf eine Stichwahl gehofft. Bettelhäuser zeigt sich enttäuscht, dass ihn offenbar nur die grüne Wählerschaft gewählt habe, sagte er bei der Wahlparty in der Stadthalle. Bettelhäuser war für die Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP im Stadtparlament angetreten, die vor allem Spankas mangelnde Zusammenarbeit mit dem Parlament kritisiert hatte.

Die Linken-Kandidatin Kalden hoffte, dass zumindest ihre Anregungen aus dem Wahlkampf, vor allem die Verbesserung des Stadtmarketings, Eingang in die künftige Politik der Stadt finden werden. SPD-Kandidat Fett, der auch Mitglied des Wetteraner Magistrates ist, zeigte sich ebenfalls enttäuscht.

Bei der Wahlparty in der Stadthalle, zu der auch viele Bürgermeister aus der Umgebung und aus dem Hinterland gekommen waren, freuten Spanka und seine Frau Barbara sich sichtlich über das eindeutige Ergebnis, das Spanka als Bestätigung seiner Arbeit in den vergangenen sechs Jahren wertete. Er dankte vor allem den Bürgern der Ortsteile für ihre Unterstützung und die guten Themen der vergangenen Jahre, die er fortsetzen wolle.

Sein bestes Ergebnis erreichte er in seinem Wohnort Oberrosphe, wo er 87,44 Prozent der Stimmen erhielt. Ebenfalls in seinem Heimatort Amönau erzielte Fett sein bestes Ergebnis mit 26,37 Prozent der Stimmen, Bettelhäuser punktete vor allem in der Kernstadt, wo er in einem Wahlbezirk auf 25,05 Prozent der Stimmen kam.

Spanka, der von keiner der Parteien im Stadtparlament unterstützt wurde, kündigte an, über die Gründung einer eigenen Wählergruppe nachzudenken, um auch im Parlament eine Fraktion hinter sich zu haben. Die Wahlbeteiligung in der Burgwaldstadt lag bei 60,96 Prozent.

Von Martina Koeltzscky

Quelle: HNA

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