Konzert zeichnet die Entwicklung nach

Jubiläumskonzert der Frankenberger Stadtkapelle

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Frankenberg - Lang anhaltender Beifall, Zugaberufe, begeisterte Zuhörer: Dies war am Samstag in der voll besetzten Ederberglandhalle das Ergebnis des Jubiläumskonzertes der Frankenberger Stadtkapelle.

Am Jubiläumskonzert beteiligte sich das Vocalensemble „Da Capo“ unter der Leitung von Johanna Tripp. Die Gruppe wurden ebenfalls mit brausendem Beifall gefeiert.

Knappe drei Stunden lang begeisterte das aus 35 Musikern bestehende Orchester der Stadtkapelle gemeinsam mit „Da Capo“ das Publikum. Humorvoll führte Ralph Heinrichs gemeinsam mit Yvonne Benatz-
ky durch das Programm, das gleichzeitig mit den dazu passenden Lichtbildern auf einer Leinwand begleitet wurde.

Spiegelbild der Arbeit

Schon der musikalische Auftakt mit einem Medley aus der „West Side Story“ und so manchem Hit der Beatles war vielversprechend. Die jeweiligen Programmansagen nutzten die beiden Moderatoren, um dem Publikum die ursprüngliche Entstehung aus dem ehemaligen TSV-Spielmannszug über die TSV-Blaskapelle bis hin zu den ersten Gehversuchen als eigenständige Kapelle zu beschreiben.

Die Programmgestaltung war ein Spiegelbild der Arbeit aus 25 Jahren Stadtkapelle, die sich zunächst mit Unterhaltungs-, Stimmung- und Festzeltmusik einen Namen machte und sich seit einiger Zeit mit seinem großen Orchester und konzertanter Musik ein zweites musikalisches Standbein geschaffen hat.

Nach „Oye como va“ und „Highland Cathedral“ durch die Stadtkapelle setzte die Gesangsgruppe „Da Capo“ mit „Malaika“, „Halleluja“ und „I Will Follow Him“ das Programm bis zur Pause fort. Stürmischer Applaus war der Dank des Publikums. „Da Capo“ setzte zunächst auch nach der Pause temperamentvoll das Programm mit „Lollipop“, „Barbar’ Ann“ und „Marmor, Stein und Eisen“ fort, um erneut mit viel Beifall belohnt zu werden.

Nicht weniger begeisterte danach die Stadtkapelle wieder ihr Publikum. „Ich, richtiger gesagt wir, die Stadtkapelle, waren zwar schon in Ecuador, um dort in Quito zum Oktoberfest der Deutschen Botschaft zu spielen, aber noch nicht in New York“, erklärte Ralph Heinrichs und nutzte dies als Überleitung zum nächsten Auftritt der Kapelle mit „Ich war noch niemals in New York“. „Auld Lang Syne“, besser bekannt als altes Pfadfinderlied „Nun lasst uns auseinandergehen“, kündigte das Ende des Konzertes an. Quittiert wurde diese Ankündigung mit einem laut vernehmlichen traurigen „Ooh“ des Publikums. So kam es, dass die Kapelle erst nach zwei Zugaben mit viel Beifall entlassen wurde.

Von Jürgen Siegesmund

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