Jugendzeltlager: Leiter Bernd Engel kennt jeden Namen

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Einige Teilnehmer des Jugendzeltlagers zusammen mit dem Leiter Bernd Engel (Mitte): (von links) Mika Engel, Till Müller, Henrik Schneider, Florian Green, (vorne) Jannik Ochse, Phil Ebmeier und Leon Weber.

Bottendorf. An diesem Wochenende endet das 35. Kreisjugendzeltlager. Leiter Bernd Engel ist seit über 20 Jahren bei den Zeltlagern dabei. Seit 2006 führt er das 15-köpfige Betreuungsteam an.

Im HNA-Interview verrät er, was ihm persönlich Spaß an der Arbeit mit den Kindern macht, warum der Job auch sehr stressig sein kann und wie er sich auf die Woche im Zeltlager vorbereitet.

Herr Engel, Sie sind schon seit vielen Jahren beim Zeltlager des Schützenkreises dabei. Was fasziniert sie daran?

Bernd Engel: Die Arbeit mit den Kindern. Wir wollen ihnen eine erlebnisreiche Woche bieten, und wenn man merkt, dass dann auch unter den Kindern Freundschaften entstehen, ist das einfach schön. Das Tolle an Kindern ist, dass man von ihnen immer gleich eine ehrliche Rückmeldung bekommt.

Es gibt aber auch bestimmt Situationen, wo es schwierig wird.

Engel: Ja, wenn sich die Kinder nicht an die Regeln halten. Wir setzen ihnen Grenzen, und die müssen auch eingehalten werden. Wenn ein Kind sich schlecht benimmt, dann hat das seine Konsequenzen, zum Beispiel kann es dann die rote Karte bekommen. Das heißt, es wird vom Zeltlager in diesem und im kommenden Jahr ausgeschlossen. Aber das kommt zum Glück nicht sehr oft vor.

Machen so viele Kinder auf einem Haufen nicht auch jede Menge Unsinn?

Engel: Na klar. Sie wandern zum Beispiel gerne nachts von einem Zelt zum anderen. Oder bestellen sich spät am Abend nach 23 Uhr noch mal ein Pizzataxi (lacht).

Von Nina Thöne

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Quelle: HNA

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