Freispruch in 110 Fällen: Junggesellen erhielten in Frankenau Zeugnisse

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Die Innungssieger: (vorne von links) Richard Rohde, Tamara Nicolai, Christian Westmeier, Manuel Scholl, Dominik Müller und Kevin Kastens und ihre Meister; rechts Kreishandwerkersmeister Karl-Heinz Göbel.

Waldeck-Frankenberg. Sie haben es geschafft: 110 Junghandwerkerinnen und Junghandwerker aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg bekamen in einer Feierstunde in der Kellerwaldhalle in Frankenau ihre Zeugnisse für die bestandene Gesellenprüfung überreicht.

Mit dabei waren neben den Familien und Freunden auch Ausbilder und Vorgesetzte, außerdem Vertreter des Prüfungsausschusses.

In seiner Festansprache betonte Kreishandwerksmeister Karl-Heinz Göbel die Bedeutung des Handwerks in der Gesellschaft. Er erinnerte an die zurückliegenden Ausbildungsjahre, die nicht immer leicht gewesen seien, doch jetzt von dem ersehnten Abschluss gekrönt würden.

Göbel gab zu bedenken, dass die bestandene Lehre als "Grundausbildung" gesehen werden müsse, der weitere Prüfungen und Herausforderungen folgen würden. "Bleiben Sie lernfähig und lernwillig", forderte er die jungen Handwerker auf. Er hoffe sehr, dass einige von ihnen die Selbstständigkeit anstrebten, und wies auf die Dienstleistungsangebote der Kreishandwerkerschaft hin. Bei ihrer zukünftigen Arbeit wünschte Göbel den frischgebackenen Gesellen Schwung und Freude.

"Der Mensch braucht eine berufliche Perspektive", sagte Frankenaus Bürgermeister Björn Brede bei seiner Gratulation und wünschte den Junghandwerkern sowohl beruflich als auch privat "eine wunderschöne Zukunft" .

Kreistagsvorsitzende Iris Ruhwedel hob die Bedeutung des Handwerks gerade im ländlichen Raum hervor. "Wir brauchen junge Menschen, die in unserem Landkreis bleiben und hier ihre Kraft einbringen", sagte sie.

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Von Marise Moniac

Quelle: HNA

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