Interview: Junge Männer organisieren Battenberger Heimatfest

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Organisieren das Battenberger Heimatfest: (von links) Felix Specht, Björn Klein, Torben Klein, Fabian Mohr und Florian Hennemann. Auf dem Bild fehlt Torben Passarge. Foto: Hoffmeister

Battenberg. Als es sich abzeichnete, dass keiner der großen Battenberger Vereine in diesem Jahr das Heimatfest ausrichten konnte oder wollte, sprangen Florian Hennemann, Björn Klein, Fabian Mohr, Torben Klein, Felix Specht und Torben Passarge kurzerhand in die Bresche.

Sie sind bei der Feuerwehr, spielen Fußball, musizieren im Musikzug und oder sind beim Disko-Team: Sechs junge Battenberger im Alter zwischen 21 und 34 Jahren organisieren in diesem Jahr das Heimatfest. „Das darf es nicht geben, dass in Battenberg kein Volksfest gefeiert wird“, waren sich die sechs jungen Männer einig und erklärten sich bereit, die Organisation des dreitägigen Festes in eigener Regie zu übernehmen. Die HNA hat mit den jungen Organisatoren gesprochen.

Wie kam es dazu, dass keiner der etablierten Vereine das Heimatfest in diesem Jahr ausrichten wollte?

Fabian Mohr:  Musikzug, Feuerwehr, MGV und Sportverein wechseln sich bei der Organisation des Heimatfestes ab und schauen dabei nach runden Vereinsgeburtstagen. Dieses Jahr wollte es keiner machen, weil in keinem dieser Vereine ein Jubiläum zu feiern ist.

Und wie seid Ihr auf die Idee gekommen, die Organisation zu übernehmen?

Torben Klein: Eigentlich aus einer Bier-Laune heraus. Wir treffen uns immer donnerstags im Alt Battenberg. Wir haben aber schnell erkannt, dass viel Arbeit damit verbunden ist. Für uns alle war aber auch klar, dass es auf jeden Fall in Battenberg ein Volksfest geben soll.

Hattet Ihr Unterstützung bei der Arbeit? 

Felix Specht:  Der TSV steht als großer Verein dahinter, hat uns beispielsweise mit einer Checkliste versorgt und trägt das finanzielle Risiko. Allein konnten wir das nicht stemmen. Es helfen aber auch ganz viele andere mit – zum Beispiel aus der Feuerwehr, dem MGV, der Ententeich-sparte oder aus der Handballabteilung. Bürgermeister Horsel hat sich sofort hinter uns gestellt. Er hat die Schankerlaubnis gewährt und die Schirmherrschaft übernommen.

Hattet Ihr Erfahrung bei der Organisation einer so großen Veranstaltung? 

Fabian Mohr:  Wir ergänzen uns ganz gut. Die einen können vielleicht etwas besser organisieren, die anderen sind handwerklich geschickter.

Hattet Ihr eigene Ideen für das Programm? 

Björn Klein: Eigentlich sollte Helene Fischer auf dem Balkon im Entenpark singen. (alle lachen). Das war dann aber zu teuer.

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Quelle: HNA

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