Frankenberg/Wiesbaden

Junge Musikanten zeigen ihr Können

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- Frankenberg/Wiesbaden (r). Schüler und Schülerinnen von der Frankenberger Ortenbergschule und der Battenberger Gesamtschule nahmen am Landeskonzert „Schulen musizieren“ teil. Rund 600 Jugendliche standen dabei auf der Bühne.

Mehr als 4000 Schüler aller Schulformen und Altersgruppen hatten sich im Februar bei Regionalbegegnungen an zehn verschiedenen Orten in Hessen zum Musizieren getroffen. Begegnungsorte waren Bad Arolsen, Biedenkopf, Buseck, Erbach, Frankenberg, Fulda, Kassel, Münster bei Dieburg, Pohlheim-Garbenteich und Wiesbaden. Zehn Ensembles wurden für das „Landeskonzert“ in Wiesbaden ausgesucht, um das Musikleben an hessischen Schulen zu repräsentieren und einen Einblick in den Leistungsstand des Musikunterrichts und in den Chor- und Orchester-Arbeitsgemeinschaften zu geben.

Um einen Wettbewerb geht es nicht. Die Teilnehmer wissen, dass „Schulen musizieren“ eine Begegnung Gleichgesinnter ist, und sie genießen den Abend, der ihnen Gelegenheit gibt, vor einem großen Publikum und in der großartigen Kulisse des dicht besetzten Wiesbadener Thiersch-Saals ihr Können zu zeigen. Archaische Quart- und Quintklänge und Ostinati prägten Paul Jennings „A prehistoric Suite“, dargeboten vom Blasorchester der Ortenbergschule Frankenberg unter der Leitung von Miriam Meyer. Im „Lord of the Dance“ (Ronan Hardiman) mündeten Flöten-Soli und muntere Posaunenglissandi in tänzerischen Schwung.

Ebenfalls unter den Teilnehmern war das Regionalblasorchester der Landkreise Marburg-Biedenkopf und Wal­deck-Frankenberg, bestehend aus den Bläserklassen der MPS Oberes Perftal Steffenberg, dem Jugend-Kooperationsorchester Ockershausen und der Bläserklasse der Gesamtschule Battenberg: Ein Mega-Ensemble von einhundertzwanzig Bläsern sorgte für eine prall gefüllte Bühne. Unter der Leitung von Kirsten Littmann, Thomas und Annika Nickol sowie Cornelia Muth-Heldmann ließen die Bläser bei Percy Mayfields „Hit the Road, Jack“ einen strahlenden Bigbandsound hören.

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