Alexander Schuchard neuer Ortsvorsteher in Bottendorf – Stefan Schäfer Stellvertreter

Junges Team im Ortsbeirat

Neuer Ortsbeirat: Ex-Ortsvorsteher Heinz Klem (vorne rechts) übergibt die Schlüssel an Nachfolger Alexander Schuchard. Links daneben Stellvertreter Stefan Schäfer, vorn rechts Schriftführerin Alisa Glaßl. Mittlere Reihe ( von links): Karl-Heinz Müller, Sebastian Stricker, Benjamin Lindemann und 2. Schriftführer Thomas Hiemer. Hinten (von links): Jens Jesberg, Herbert Roth, Stefan Gunnesch, Dieter Scholl und Bürgermeister Koch. Foto: Biedenbach

Bottendorf. Alexander Schuchard (Wählergemeinschaft Bottendorf, WGBo) ist neuer Ortsvorsteher in Bottendorf. Einstimmig wählten die Ortsbeiratsmitglieder den 35-jährige Maschinenbau-Ingenieur in ihrer konstituierenden Sitzung.

Obwohl die SPD ihre Mehrheit in dem Gremium verloren hat, fielen auch die weiteren Wahlen einstimmig aus. Stefan Schäfer (SPD) wurde Schuchards Stellvertreter. Schriftführerin ist Alisa Glaßl (WGBo), ihr Stellvertreter Thomas Hiemer (SPD). Beide gehören nicht dem Ortsbeirat an.

Weitere Ortsbeiratsmitglieder sind: Karl-Heinz Müller, Jens Jesberg und Philipp Stricker von der WGBo, Herbert Roth und Benjamin Lindemann von der SPD, Dieter Scholl und Stefan Gunnesch von der CDU.

Insgesamt hat sich der Ortsbeirat erheblich verjüngt. „Viele von uns sind kommunalpolitisch unerfahren“, sagte Ortsvorsteher Schuchard nach seiner Wahl. Das Gremium sei auf die Unterstützung der älteren Kommunalpolitiker angewiesen. Es wolle aber auch neue Wege gehen.

Schuchard würdigte ebenso wie sein Stellvertreter Schäfer die Verdienste des nach 26 Jahren aus dem Amt scheidenden Vorgängers Heinz Klem. „Heinz, Du hast mit großen Engagement das Dorfbild geprägt und mitgestaltet“, sagte Schuchard. Es werde für ihn nicht leicht werden, in Klems Fußstapfen zu treten, aber er nehme die Herausforderung an. Es sei ihm bewusst, dass Arbeit auf ihn warte, sagte der 35-Jährige, der in Frankfurt arbeitet, verheiratet ist und eine zehnjährige Tochter hat.

Bürgermeister Lothar Koch wies mahnend darauf hin, dass angesichts der angespannten Finanzlage der Gemeinde viel Eigenleistung gefordert sei, aber nur wenige Wunschprojekte realisiert werden könnten. (mab)

Quelle: HNA

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