Jusos: Sperrstunde bestraft Unbeteiligte

Frankenberg. Auch die Kreis-Jusos - der Nachwuchs der SPD - lehnen die Neuregelung der Sperrstunde in Frankenberg ab. „Die geplante Verlängerung der Sperrstunde führt nur zur einer Verlagerung des Problems und einer Gefährdung der Attraktivität Frankenbergs.“

Das sagt die Vorsitzende der Jusos Waldeck-Frankenberg, Katharina Kappelhoff.

Wie berichtet, soll die Sperrstunde in Frankenberg schon um 3 statt erst um 5 Uhr nachts beginnen. Discotheken und andere Veranstaltungen müssten damit zwei Stunden früher schließen.

Damit schließen sich die Jungsozialisten dem verbandsübergreifenden Bündnis gegen die Sperrstunde an. Das Bündnis hatte schon mehr als 1000 Unterschriften gesammelt. „Diese große Anzahl an Unterstützern zeigt, dass nicht alle Jugendlichen gewalttätig sind, sondern sich für ihre Belange engagieren. Die große Masse will friedlich feiern und wird von der Stadt zu Unrecht bestraft“, sagt der Vorsitzende der Frankenberger Jusos, Hendrik Klinge. Alle Beteiligten müssten an einen Tisch geholt werden, um eine gemeinsame Lösung zu finden. (nh/jpa)

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Quelle: HNA

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