Karl-Heinz Wenzel feierte 30-jähriges Chorleiterjubiläum mit neun Chören

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Neun Chöre als ein großes Konzertensemble: Chordirektor Karl-Heinz Wenzel (links) und alle seine Sängerinnen und Sänger eroberten zu Beginn den Klangraum im Hohen Chor der Liebfrauenkirche mit dem vielstimmigen Kanon „Ja dan Duia“ des finnischen Komponisten Soili Perkiö.

Frankenberg. Als einen „Goldschatz“, den der Mitteldeutsche Sängerbund (MSB) als Bundeschorleiter und Chordirektor „an Land ziehen konnte“, bezeichnete der MSB-Präsident Volker Bergmann (Morschen) am Wochenende in Frankenberg Karl-Heinz Wenzel (Reddighausen).

Vor mehr als 550 aktiven Sängerinnen, Sängern und Zuhörern ehrte er ihn für 30-jährige Chorleitertätigkeit.

Mit neun Chören aus der Region, die derzeit von ihm dirigiert werden, gestaltete Wenzel in der Liebfrauenkirche ein zweistündiges Benefizkonzert auf hohem Niveau, dessen Erlös für den Frankenberger Hospizverein und die Kirchenmusik bestimmt war.

Der MSB-Präsident würdigte „die Begabung, das Können, die daraus erwachsene Verpflichtung und hohe Verantwortung“, mit der Karl-Heinz Wenzel das musikalische Leben im Frankenberger Land seit 30 Jahren aktiv mitgestalte.

Mit den von ihm ausgebildeten Chören habe er bisher bei Bundes-Chorwettbewerben 16 Prädikate als Meister-, Konzert- und Leistungschöre erringen können. Bergmann bewunderte diese Region insgesamt, die eine „Fülle von Spitzenchorleitern“ vorweisen könne.

Mit einem Geschenk bedankte sich Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß bei Chordirektor Wenzel und lobte besonders seine Nachwuchsförderung. Er habe kürzlich erst wieder zwei junge Chöre gegründet und auch mit seiner Literaturauswahl stets neue Wege beschritten. „Nimm uns weiter mit auf die musikalische Reise, wir brauchen dich noch lange!“, bat Cornelia Scheerer (Frankenau), Vorsitzende des Sängerkreises Edertal.

Für das Frankenberger Hospiz bedankte sich Eddy Röse, für die Kirchenmusik an der Liebfrauenkirche Gerda Albrecht bei allen Ausrichtern des Benefizkonzertes.

Überhaupt nicht Wettbewerb, sondern das herzliche, qualitätvolle Miteinander der Chorgruppen bestimmten das gesamte Konzertprogramm. 

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Quelle: HNA

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