Kastanien gesucht: Wildpark in Frankenberg zahlt 20 Cent pro Kilogramm

Für die Tiere des Wildparks: Henrike Albrecht (12) aus Louisendorf hat rund 60 Kilogramm Kastanien gesammelt. Rechts der pensionierte Forstbeamte Erich Reitz, der sich ehrenamtlich um die Tiere kümmert. Foto: Hoffmeister

Frankenberg. Zum Sammeln von Eicheln und Kastanien ruft der pensionierte Forstbeamte Erich Reitz auf, der sich zusammen mit Karl Jäger um den Futterdienst des Frankenberger Wildparks kümmert.

„Wir brauchen jedes Jahr drei bis dreieinhalb Tonnen Eicheln und Kastanien“, sagt Reitz. „Aber wir haben ganz viele freiwillige Helfer.“

Die bevorstehenden Herbstferien nutzen laut Reitz viele Jungen und Mädchen, um ihr Taschengeld ein wenig aufzubessern. „Für ein Kilo Kastanien zahlen wir 20 Cent.“

Schon fleißig gesammelt hat Henrike Albrecht aus Louisendorf. Begleitet von ihrer Mutter, lieferte Henrike stolze 60 Kilogramm Kastanien im Frankenberger Wildpark ab. Etwa eine Woche habe sie gebraucht, erzählte Henrike Albrecht der HNA.

„Die schrumpeln noch“, weiß Erich Reitz über die frischen, glänzenden Kastanien. Zusammen mit Karl Jäger füllt Reitz die Kastanien in große Plastik-Fässer. Dann kommen Wasser und Vieh-Salz dazu. „So bleiben die Kastanien fast ein Jahr haltbar. Sie werden im Winter als Kraftfutter für die Tiere zugefüttert.“

Das Muffelwild und alle Hirsch-Arten im Frankenberger Wildpark fressen Kastanien und Eicheln.

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Quelle: HNA

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