Feuerwehren aus Allendorf/Hardtberg und Dainrode stellen das neue Katastrophenschutzfahrzeug vor

Katastrophenschutz auf Rädern

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Übergabe Katastrophenschutzfahrzeug Frankenau Allendorf/Hardtberg Dainrode Feuerwehr Feuerwehren

Frankenau-Allendorf / Dainrode - Stolze zwölf Tonnen Gewicht, 220 Pferdestärken und nicht nur bis unter, sondern bis auf das Dach vollgepackt mit Ausrüstung zum Löschen, Retten, Schützen und Bergen: Das neue Katastrophenschutzfahrzeug der Feuerwehren in Dainrode und Allendorf ist im Einsatz.

Acht Kameraden haben das Katastrophenschutzfahrzeug bereits im November bei der Firma Ziegler abgeholt. Seither hat es sich bereits in drei Einsätzen bewährt: bei einem Verkehrsunfall und zwei Ölspuren.

Am Mittwochabend fand die offizielle Übergabe in Allendorf/Hardtberg statt. Dazu waren Vertreter der städtischen Gremien und der Ortsbeiräte gekommen, außerdem interessierte Bürger sowie Mitglieder der Feuerwehren aus den Frankenauer Stadtteilen und benachbarten Dörfern.

Neun Kameraden inklusive Fahrer haben Platz in dem neuen Fahrzeug. Es hat insgesamt sieben Geräteräume, je drei an den Seiten und eine hinten. Darin befinden sich ein Stromerzeuger, ein Aggregat, Beleuchtungssysteme mit Stativ, diverse Sägen, eine Flex, Drück- und Spreizwerkzeuge, Atemschutzgeräte sowie Material für die Absicherung nach Verkehrsunfällen wie Warnschilder, Blitzer und Kegel. Zwölf C-Schläuche sind in speziellen Buchten verstaut, aus denen sie extrem schnell herausgezogen werden können. Mehrere B-Schläuche sind über das ganze Fahrzeug verteilt. Es gibt eine eingebaute Pumpe, einen 1200-Liter-Wassertank und eine so genannte Schnellangriffseinrichtung. Außerdem sind Schaummittel und Verteiler vorhanden. Eine zweite Pumpe ist auf einem pneumatischen Schlitten angebracht. Im Fahrzeug befinden sich ein Hochdrucklüfter, mit dem auch Wassernebel und Schaum erzeugt werden können und ein Öl-, Wasser- und Staubgutsauger. Auf dem Dach sind eine Box für zusätzliche Werkzeuge, zwei große Strahler und Leitern befestigt. (apa)

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Freitagausgabe der Frankenberger Zeitung.

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