Zukünftige Filiale im Frankenberger Tor

H&M in Frankenberg: Kaufleute-Chef Kreisz hofft auf Win-Win-Situation

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AndréKreisz

Frankenberg. Natürlich wussten auch die Frankenberger Kaufleute seit langem, dass H&M Interesse hat, einer der Mieter im Frankenberger Tor zu werden. Seit dem HNA-Bericht vom Donnerstag ist nun bekannt, dass die schwedische Modekette in das neue Einkaufszentrum an der Siegener und Röddenauer Straße einziehen wird.

„Beim entsprechend attraktiven Angebot sagt dann ein Mietinteressent am Ende eben doch ja“, kommentierte André Kreisz, der Vorsitzende des Kaufmännischen Vereins, diese Nachricht.

Und Kreisz, der Geschäftsführer des Modehauses Eitzenhöfer in Sichtweite zum „Frankenberger Tor“ ist, sieht in dieser Nachricht auch etwas Positives: „Frankenberg als Einkaufsstadt und Mittelzentrum wird durch H&M aufgewertet, wenn man betrachtet, dass diese Läden bislang oft nur in Oberzentren ansässig waren“, sagte er der HNA. „Wir hoffen darauf, dass diese neuen Frequenzen dann auch die Innenstadt erreichen und sich daraus eine Win-Win-Situation ergibt.“

„Kunden, die bislang weggefahren sind, um bei H&M zu kaufen, können sich nun in Frankenberg versorgen. Kunden die beispielsweise aus Wetter immer nach Marburg gefahren sind, könnten nun nach Frankenberg kommen und dort einkaufen gehen“, verdeutlichte Kreisz. „Wenn der Kunde dann durch Frankenberg bummelt, vergleicht er und entscheidet sich für das für ihn richtige Produkt, den Service, die Ansprache oder einen anderen für ihn wichtigen Faktor. Das nennt sich Wettbewerb, und dem sind wir auch in Zeiten des Internets permanent ausgesetzt. Eine Belastungsprobe wird es allemal.“

Welche Gedanken sich der Kaufmännische Verein schon gemacht hat, wie er auf die Konkurrenz durch H&M reagieren könnte, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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