Kaufmännischer Verein Frankenberg: Weiter mit André Kreisz an der Spitze

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Vorstand des Kaufmännischen Vereins: (von links) Birgit Faupel, André Kreisz, Eva Mandel, Wilhelm Finger und Christian Meißner. Während der Jahreshauptversammlung wurde der komplette Vorstand im Amt bestätigt.

Frankenberg. André Kreisz bleibt Chef der Frankenberger Kaufleute. In der Jahreshauptversammlung des Kaufmännischen Vereins wurde dem Geschäftsführer des Modehauses Eitzenhöfer einstimmig das Vertrauen der Mitglieder ausgesprochen – wie auch dem gesamten übrigen Führungsteam.

Kreisz geht damit bereits in seine dritte Amtszeit als Vorsitzender – am 31. Januar 2008 hatte er die Aufgabe von Günter Beil übernommen.

Über den Verein konnte Kreisz nur Positives vermelden: „Wir haben derzeit 90 Mitglieder und sind schuldenfrei“, berichtete der Vorsitzende. Positiv bewertete Kreisz auch die Wahl von Rüdiger Heß zum neuen Bürgermeister der Stadt Frankenberg: „Die Wähler haben ein eindeutiges Votum abgegeben.“

Mit Heß habe der Vorstand des Kaufmännischen Vereins auch schon die Positionen ausgetauscht. Ziel sei es, für eine attraktive Innenstadt vertrauensvoll und eng zusammenzuarbeiten. „Wir sind zuversichtlich, unsere Ideen mit Rüdiger Heß auch in die Tat umsetzen zu können“, betonte der Vorsitzende. Den Kaufmännischen Verein bezeichnete Kreisz als „Dachmarke“ für den Frankenberger Dienstleistungsbereich. Resultate der Arbeit seien das gute Tagesgeschäft und die gute Frequentierung der Stadtfeste.

Deutliche Worte fand der Vorsitzende zum geplanten Einkaufszentrum in der Röddenauer Straße: Die Stadt habe nicht das Potential, weitere 10 000 Quadratmeter Verkaufsfläche zu verkraften. Für viele Geschäfte in der Fußgängerzone sei ein neues Einkaufszentrum auf dem früheren Balzer-Gelände ein K.o.-Kriterium.

Kritik übte er auch an der Politik: „Es wird seit sieben Jahren geplant, seit sieben Jahren haben wir Unsicherheit.“ Mit falschen Signalen werde den Kaufleuten das Leben nur schwer gemacht.

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Quelle: HNA

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