Frankenberg / Kundus / Mazar-e Sharif

Keine schwerverletzten Soldaten aus Frankenberg

- Frankenberg (apa). Bei dem Anschlag auf deutsche Soldaten in Afghanistan am Samstag waren keine Soldaten der Frankenberger Burgwaldkaserne betroffen. Das teilte Presseoffizier Thomas Große auf Anfrage der Frankenberger Zeitung mit.

Bei einem zweiten Anschlag am Sonntag nahe Kundus wurden zwei weitere deutsche Soldaten leicht verletzt. Ob es sich bei ihnen um Kameraden aus der Burgwaldkaserne handelt, konnte Große noch nicht beantworten. Am Samstag wurde um 17.05 Uhr Ortszeit im afghanischen Feyzabad eine deutsche Patrouille mit einem Sprengsatz angegriffen. Dabei wurde auch das geschützte Fahrzeug, ein „Dingo“, schwer beschädigt. Dingos werden auch von den Frankenberger Soldaten genutzt. Presseoffizier Große rechnet erst für Montag mit Informationen über die Herkunft der beiden Soldaten, die bei der Bergung eines Dingos erneut mit einem Sprengsatz angegriffen wurden. Er begründete die Verzögerung mit der Tatsache, dass die Bundeswehr immer zuerst die Angehörigen benachrichtige, bevor die Information über die Herkunft der verletzten Soldaten dann gleichzeitig an alle Kasernen gegeben wird.

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