40-jähriges Bestehen der Gemündener CDU

Keine Sorgen um den Stadtverband

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Gemünden - Christdemokratische Politik wird an der Wohra seit 40 Jahren organisiert umgesetzt. Das hat der Gemündener CDU-Stadtverband mit vielen Ehrengästen gefeiert.

In dutzenden Ordnern und vielen Unterlagen haben der Gemündener CDU-Stadtverbandsvorsitzende Armin Körbs und sein Stellvertreter Matthias Müller in den vergangenen Wochen recherchiert, um Mitgliedern der CDU eine kurzweilige Zeitreise über 40 Jahre CDU in Gemünden präsentieren zu können. Bei der Feier zum „Geburtstag“ der Partei in Gemünden wurden so einige Erinnerungen wach.

Die beiden Stadtverordneten erinnerten in einem mit Interviews gespickten Vortrag an die Höhepunkt der Gemündener Union - etwa an den Besuch von Otto von Habsburg, Sohn des letzten Kaisers von Österreich im Jahre 1996. Die Gäste schmunzelten über einen Besuch des damaligen Bürgermeisterkandidaten Rainer Opper und des Bundestagsabgeordneten Bernd Siebert bei Bundeskanzler Helmut Kohl - mit Fußbank im Gepäck, um die Körpergrößen auszugleichen. „Erst die Sekretärin im Vorzimmer konnte uns stoppen“, berichtete Körbs.

Ein Höhepunkt des Abends war die Ehrung der vier Gründungsmitglieder Wilhelm Weinreich, Heinrich Löwer, Herbert Wagner und Heinrich Sack. Sie wurden von Christean Wagner, Bernd Siebert, Claudia Ravensburg und Armin Körbs mit einer Urkunde ausgezeichnet. Wagner, CDU-Fraktionschef im hessischen Landtag, ging in seiner Laudatio auf die schwierigen Bedingungen in der Anfangszeit der Union ein. Er dankte den Gründungsvätern für ihren Mut und Idealismus: „Ohne Sie gäbe es diesen Stadtverband heute wahrscheinlich nicht - seien Sie heute Abend auch ein wenig stolz auf ihre Leistung“. (r)

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