Beachvolleyball-Turnier in Hatzfeld

"Kinder vom Bahnhof Zoo" siegen

Auf dem neuen Spielplatz wurden die Sieger des Beachvolleyballturniers geehrt. Dominik Wenzel (sitzend, dahinter v. l.) Tim Kurzeknabe, Robert Czyply und Colin Völlmann gewannen als „Dored Bitches Yow“ und „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ die Zweier- und Vierer-Teamwertung. Zum Siegerfoto stellten sich auch die weiteren Teilnehmer der Endrundenspiele auf. Foto: pr

Hatzfeld - Ungewöhnliche Namen und spektakulärer Sport: Das Beachvolleyballturnier in Hatzfeld bot Unterhaltung und ehrgeizigen Wettkampf.

Am Wochenende wurde auf dem Beachvolleyballfeld in Hatzfeld gebaggert, gepritscht und geblockt. Acht Vierer-Teams und zehn Zweier-Teams haben am zweiten Jedermann-Turnier des Hatzfelder Tennisclubs teilgenommen.

Am Sonntag hatte sich bereits die Spreu vom Weizen getrennt. Im Halbfinale setzten sich „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ gegen „Das Team ohne Namen“ sowie die Spieler von „Hollingsworth & Vose“ gegen „Stube 54“ durch. Im Finale behielten „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“ mit Robert Czyply, Tim Kurzeknabe, Colin Völlmann und Dominik Wenzel die Oberhand.

Spielplatz entsteht in Eigenleistung

Robert Czyply und Colin Völlmann traten zudem als das Zweier-Team „Dored Bitches Yow“ an. Und auch dort setzten sie sich gegen die Konkurrenz durch. Im Halbfinale gewannen die „Dored Bitches Yow“ gegen die „Frankfurter Jungs“ und die „Gringos“ gegen das Team „Olympischer Gedanke“. Im Finale unterlagen die „Gringos“ dann den Zweifachsiegern.

Tennisclubvorsitzender Dino Schreiner war zufrieden mit dem Ablauf des Turniers. Trotz der Hitze habe es viele sehr gute Spiele gegeben, die Teams hätten sich auf Augenhöhe duelliert. Für die Mitglieder der Siegermannschaften gab es Pokale, die Spieler der drei besten Mannschaften in beiden Turnieren erhielten zudem eine freie Mitgliedschaft im Beachvolleyballclub bis zum Jahresende. „Wir sind mit unserem Turnier sportlich sehr zufrieden, leider fehlten die Zuschauer, daran werden wir arbeiten“, resümierte Organisationsleiter Jens Schreiner. In Zukunft soll die Terminabstimmung mit den anderen Stadtteilen besser ablaufen.

Im Rahmen des Turniers wurde ein neuer Spielbereich mit Kletterhaus und Schaukel neben dem Beachvolleyballfeld eröffnet. Die Kosten für den Bau lagen bei 2500 Euro, errichtet wurde der Spielplatz von Freiwilligen in rund 100 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.(r)

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