Kinder mit Behinderungen können Grundschulen in Waldeck-Frankenberg besuchen

Frankenberg. Alle Schüler, gleich ob mit Beeinträchtigung oder ohne, sollen künftig unbeschränkten Zugang zu allen Schulformen haben. Das gemeinsame Lernen im regulären Unterricht, die Inklusion, wird mit Schuljahrsbeginn am 1. August 2011 auch die Regel- und Förderschulen in Waldeck-Frankenberg vor pädagogische und organisatorische Herausforderungen stellen.

Auf die Novelle des hessischen Schulgesetzes sowie konkrete Umsetzungshinweise warten die Beteiligten allerdings noch. Das Staatliche Schulamt in Fritzlar hat zunächst eine Ansprechstelle mit dem Inklusionsbeauftragten Thorsten Gräbsch eingerichtet. Der für die Sonderschulen zuständige Dezernent Lothar van Eikels wird verstärkt in Schulleiterdienstversammlungen informieren.

Man müsse derzeit noch abwarten, wie das neue hessische Schulgesetz und dessen Ausführungsbestimmungen in ihrer Endfassung aussähen, erläuterte van Eikels auf HNA-Anfrage „Die alte Verordnung über die Sonderpädagogische Förderung in Hessen gilt vorerst noch weiter, das heißt, die Überprüfungsverfahren für den sonderpädagogischen Förderbedarf werden zunächst weiter geführt“, kündigte er an.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine/HNA Waldeckische Allgemeine

Quelle: HNA

Kommentare