Kirche von Ernsthausen: Sanierung bald fertig

Ernsthausen. Das Kirchenschiff ist in weiße Laken gehüllt, der Fußboden mit einer Plane ausgelegt, ein Gerüst reicht mit Plattform bis unter die Decke – als Baustelle zeigte sich die Kirche von Ernsthausen während der vergangenen Wochen.

In den nächsten Wochen sollen die Sanierungsarbeiten abgeschlossen, die Kirche gereinigt und für den Gottesdienst wieder freigegeben werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Kirchenvorstandes.

Gottesdienste mussten im benachbarten Gemeindehaus oder in der Johanniterkirche von Wiesenfeld stattfinden. Weil sich allmählich die Sanierungsarbeiten dem Ende nähern, zog der Kirchenvorstand mit Pfarrer Karl Ulrich Schnell ein erstes Resümee.

„Bereits jetzt ist ein deutlicher Unterschied in der Farbgebung und der Wahrnehmung der Deckenmalerei zu sehen“, stellten die Kirchenvorstandsmitglieder fest, als sie auf einer Schautafel am Eingang des Gemeindehauses Detailfotos begutachteten. In den vergangenen Wochen hatten die Restauratoren Manfred Lausmann und Karl-Heinz Kowal in akribischer Detailarbeit die Deckenmalereien gereinigt, gefestigt und behutsam ergänzt.

Risse durchzogen die Holzkassetten, Leimfarbe war abgeblättert, ein Ölbild auf Hauptursache für die Schäden an der Deckenornamentik war das starke Temperaturgefälle zwischen Innen- und Dachraum, erläuterte Architekt Adam Willi Finger der HNA auf Anfrage.

 Deshalb sei jetzt eine zusätzliche Wärmedämmung auf die Kirchendecke aufgebracht worden. Ebenso soll auch die Ansaugluft für die Orgel, die während der Sanierungsarbeiten von Orgelbaumeister Christoph Böttner gereinigt, von Pilzbefall befreit und grundlegend ausgebessert worden ist, nicht mehr von der kalten Außenwand, sondern aus dem Innenraum genommen werden.

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Quelle: HNA

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