Letztes Konzert des Ernsthäuser Kirchenchors

Ein Kirchenchor geht in Rente

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Burgwald-Ernsthausen - Chormitglied Irmgard Hirth begrüßte die Konzertbesucher mit den Worten: "Ein Kirchenchor geht in Rente und so fühlen wir uns auch".

Zum letzten Mal trafen sich die Sänger des evangelischen Kirchenchores mit ihrer Dirigentin Irene Tripp am Reformationstag in der Ernsthäuser Kirche, um gemeinsam zu singen. Der ehemalige Pfarrer von Ernsthausen, Joachim Teetz, der vor 45 Jahren den Kirchenchor gegründet hatte, ließ es sich nicht nehmen, und unterstützte den Chor beim Gesang.

Irmgard Hirth sprach von den vielen Erinnerungen nach so langer gemeinsamer Zeit, von den vollen Notenschränken, vom Ständchensingen, gemütlichen Abenden und vielem mehr. Ihren Dank richtete sie auch an die Mitglieder des Posaunenchores, die den Kirchenchor viele Male begleitet hatten.

Der Chor bot unter der Leitung von Irene Tripp ein eindrucksvolles Repertoire und eröffnete das Konzert mit „Abend ward, bald kommt die Nacht“.

Blumen für Irene Tripp

Zwischen den Auftritten des Chors sprachen Pfarrer Joachim Teetz und Pfarrer Karl Ulrich Schnell über die Psalmen 139, 91 und 46, über Martin Luther, zum Thema Musik und die „Stufen“, einem Text von Hermann Hesse. Pfarrer Schnell bedankte sich bei den Chormitgliedern und ihrer Dirigentin und entließ sie in ihren Abschied. Mit dem „Aaronitischen Segen“ verabschiedete sich der Kirchenchor von seinen Besuchern, denen auch der ehemalige Dirigent Hermann Biskamp angehörte. Für alle Chormitglieder gab es zum Dank eine Rose. Dirigentin Irene Tripp bekam zum Dank für ihre wertvolle Arbeit einen Blumenstrauß von ihren Sängern und von Marco Werchner, Dirigent des Posaunenchors, überreicht.

Zu einem gemütlichen Beisammensein wurden die Besucher vom Kirchenchor in das Gemeindehaus eingeladen, wo die Sänger noch lange in Erinnerungen schwelgten.

Von Gisela Schneider

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