Kirchengemeinde Allendorf-Hardtberg hofft auf Zuschuss für Gotteshaus

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Der Putz bröckelt: Pfarrer Heinrich Giugno zeigt auf eine ausbesserungsbedürftige Stelle in der Allendorfer Kirche.

Allendorf-Hardtberg. Es ist ein wenig mehr als 270 Jahre her, dass in Allendorf-Hardtberg die kleine Kirche erbaut wurde. Heute steht sie immer noch und wird jeden Sonn- und Feiertag gut besucht. Doch nagt der Zahn der Zeit an dem Gebäude.

Bei einem Ortstermin zeigten Pfarrer Heinrich Giugno sowie Vertreter des Kirchenvorstandes zahlreiche Mängel des Gebäudes und informierten über die aktuelle Lage.

Pfarrer und Kirchenvorstand warten schon seit längerer Zeit, dass die Allendorfer Kirche auf einen der oberen Plätze der Prioritätsliste der Landeskirche gelangt, um so benötigte Zuschüsse für die Renovierung zu bekommen. Diese bezifferte ein Architekt mit zirka 120 000 Euro. Über den „pauschalierten Nachholbedarf“ würde die Landeskirche 35 Prozent der Renovierungssumme bezuschussen.

Zuvor hatte die Kirchengemeinde Allendorf einige Auflagen der Landeskirche zu erfüllen. Es wurde der Dachboden entrümpelt, die Grundmauern isoliert und trocken gelegt und ein Statik-Gutachten wurde erstellt. Letzteres fiel zur Freude der Allendorfer positiv aus, hatte man zuletzt in den 80er-Jahren mit Arbeiten für entsprechende Stabilität der Gebäudestatik gesorgt.

Trotzdem stehen den bisherigen Maßnahmen zahlreiche Mängel gegenüber: So müssen die Balken des Fachwerks teilweise erneuert, die Fassade saniert, die Balken innen ausgebessert und die Fenster und Eingangstür ausgetauscht werden. Ein beträchtlicher Posten dürfte zudem der Austausch der Elektrik sein, denn diese wurde 1955 eingebaut und seitdem nicht mehr verändert.

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Quelle: HNA

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