Gemeinde Allendorf schenkt frisch verheirateten Paaren Bäume

Ein Kirschbaum für eine lange Ehe

An der jüngsten Baumverteilaktion der Gemeinde Allendorf beteiligten sich neben den frisch verheirateten Paaren Bürgermeister Claus Junghenn, Allendorfs Ortsvorsteher Wolfgang Hofmann, der Erste Beigeordnete Kurt Kramer, Mitarbeiter der Gemeinde und Gemeindevertreter Erich Hirt. Foto: ied

Allendorf (Eder) - Zehn Allendorfer Ehepaare haben für den Start in die gemeinsame Zukunft einen Baum von der Gemeinde erhalten. Mit dem symbolischen Geschenk soll jungen Familien Wertschätzung entgegengebracht werden.

Zum zehnten Mal seit dem Jahre 2005 hat der Allendorfer Bürgermeister Claus Junghenn am Samstag im Beisein einiger Gemeindevertreter und des Allendorfer Ortsvorstehers Wolfgang Hofmann junge Bäume an Brautpaare überreicht. Eingeladen waren diejenigen Paare, die innerhalb eines Jahres von Dezember 2013 bis Anfang November 2014 beim Standesamt in Allendorf den Bund fürs Leben geschlossen haben.

Innerhalb dieser Zeit gab es 29 Eheschließungen. An der diesjährigen Aktion beteiligten sich allerdings nur zehn Frischvermählte. Die Zahl der überreichten Bäumchen war geringer als in den Vorjahren, weil bei den Geburten seit Juli 2011 als Neuerung die Mutter-Kind-Box anstelle eines Baums übergeben wird. Sie enthält neben notwendigen Informationen zu Impfschutz, Zahnpflege und mehr auch eine Vielzahl von Präsenten, die die jungen Eltern und vor allem ihr Nachwuchs gut gebrauchen können. Auch die Standesbeamtin Jennifer Faber, geborene Seipp, der Gemeindeverwaltung erhielt als Frischvermählte einen Baum. Als besondere Ehrengabe überreichte Junghenn einen Baum an den langjährigen Gemeindevertreter Erich Hirt, der als einziger Parlamentarier bei allen Baumübergaben seit 2005 anwesend war.

Die Baumart suchten sich die Teilnehmer der Aktion selbst aus, verschenkt wurden fünf Kirsch- und zwei Apfelbäume sowie zwei Kastanien und je eine Linde und ein Ahorn. Junghenn unterstrich, dass sich die Gemeinde Allendorf weiterhin der Förderung junger Familien verpflichtet fühle. Mit den Baumpräsenten wolle die Gemeinde symbolisch verdeutlichen, dass junge Brautpaare und Kinder auch unter dem Vorzeichen der demografischen Probleme der Gesellschaft in der Gemeinde willkommen seien. Die Idee zur Baumübergabe kam seinerzeit im Gemeindeparlament auf. (ied)

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