Kita in Rosenthal zwei Mal Ziel von Kriminellen - Täter noch nicht gefasst

Hier blieb es bei dem Versuch: Kita-Leiter Ralf Sewerin steht am Fenster, durch das die Einbrecher in die Kindertagesstätte einsteigen wollten. Foto: Daum

Rosenthaler. Am 20. Mai ist in der Rosenthaler Kita eingebrochen worden. Nur zwei Monate später, in der Nacht vom 15. auf den 16. Juli, gab es einen versuchten Einbruch. Die Täter sind noch immer nicht gefunden.

„Das war schon heftig, so etwas habe ich in dieser Form noch nicht erlebt“, sagt der Leiter der Kindertagesstätte „Pusteblume“ Ralf Sewerin. „Ich kann nicht verstehen, wie man bei uns einbrechen kann. Es gibt hier nichts zu holen.“ Sewerin fügt hinzu: „Die beiden Fälle haben bei unserem Personal natürlich für Unruhe gesorgt. Leider hat man die Täter bis heute nicht geschnappt.“

In der Nacht zum 20. Mai - bei dem geglückten Einbruch - hatten sich die Kriminellen laut Sewerin durch eine Seitentür Zutritt zur Kindertagesstätte verschafft. „Die Tür wurde aufgehebelt“, berichtet er. „Gestohlen wurde allerdings nichts. Der alte Laptop im Büro wurde gar nicht erst angerührt.“

Sewerin hat allerdings eine Vermutung, warum es die Einbrecher gerade zu dieser Zeit auf die Kindertagesstätte abgesehen hatten. „Sie sind wohl davon ausgegangen, dass sie wegen des einige Tage zuvor stattgefundenen Sommerfestes größere Geldbeträge vorfinden würden. Doch in unserer Kita bewahren wir nie große Mengen an Bargeld auf, auch nicht Fest-Erlöse“, sagt der Kita-Leiter, der davon ausgeht, dass die Täter Amateure waren. „Profis wissen in der Regel, dass in Kindertagesstätten nichts zu holen ist.“

Von Philipp Daum 

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Quelle: HNA

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