Hatzfelder Kanuten starten Saison

Kleine Fackeltour zum Start der Saison

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Hatzfeld. - Es ist zu wenig Wasser in der Eder: Die Hatzfelder Kanuten mussten ihr alljährliches Anpaddeln im Licht der Fackeln deutlich verkürzen - es reichte gerade einmal für eine kleine Runde im Wasser.

Die äußeren Bedingungen haben den Hatzfelder Kanuten am Samstag einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht: Eigentlich sollte um 19 Uhr eine Fackelfahrt auf der Eder beginnen. Extremes Niedrigwasser machte die Fahrt auf der Eder jedoch unmöglich.

Geplant gewesen sei eine Fackelfahrt quer durch die kleine Stadt, erläuterte der Vorsitzende des Kanuclubs, Manfred Ries. Bereits in den vergangenen Jahren hätten die Sportler mit ähnlichen Problemen zu kämpfen gehabt. Traditionell sei die Fahrt im Licht der Fackeln für die Mitglieder des Vereins der Start in die Saison. Seit wann genau sie stattfindet, wisse niemand mehr. Bereits aus der Gründungszeit des Vereins Mitte der 1970er-Jahre existierten Fotos der Fackelfahrt.

Auf den Einstieg in das Kanujahr habe jedoch auch 2013 niemand verzichten wollen, sagte Ries. So wurde die Veranstaltung durch ein gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer ersetzt. Auch Mitglieder des befreundeten Frankenberger Kanuclubs beteiligen sich alljährlich an der Veranstaltung und saßen ebenfalls am Feuer.

Die eindrucksvolle Fackelfahrt sei eigentlich jedes Jahr eine schöne Möglichkeit, die Bekanntheit des Clubs weiter zu erhöhen, sagte Ries. Zehn bis zwölf Jugendliche nehmen im Schnitt an der etwas anderen Ausfahrt teil. Wenn besonders unerfahrene Kanuten dabei sind, fährt auch der ein oder andere Erwachsene mit, sagt Christiana Ries. Sie und ihr Mann widmen ihre Freizeit vor allem der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Hatzfelder Kanuclub. Diese freuen sich jedes Jahr aufs Neue auf die Tour in die Abenddämmerung - bedeutet sie schließlich das Ende der Wintermonate.

So wagte sich auch am Samstagabend trotz der widrigen Wetterbedingungen der eine oder andere Kanute mit Boot und Paddel in die extrem kalte Eder. So mussten die Mitglieder in diesem Jahr zwar auf die lange Route durch ganz Hatzfeld verzichten, eine kurze Fahrt wurde es aber dennoch.

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