Burgwald

Ein kleines Dorf für alle Generationen

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- Burgwald-Wiesenfeld (apa). So viel zu sehen, zu zeigen, zu erklären und zu berichten – und so wenig Zeit: In 90 Minuten verschafften die Wiesenfelder der Kommission für den Wettbewerb „Unser Dorf“ dennoch ein umfassendes Bild vom Leben in ihrem Dorf.

Die Wiesenfelder haben sich ein hehres Ziel gesteckt: Die Titelverteidigung. 1993 wurde der kleinste Burgwalder Ortsteil „Bundesgolddorf“ – nun wollen die Wiesenfelder wieder ganz oben mitmischen. Als gepflegtes und geschätztes „Hugenottisches Dorf für und mit allen Generationen“ präsentierte sich Wiesenfeld der Jury. Sigrid Göbel und Sabine Brandes vom Landkreis Waldeck-Frankenberg, Förster i.R. Manfred Burth, der frühere Frankenberger Bauamtsleiter Rudolf Hajek, die Bad Arolser Architektin Eva Müntinga, der Schwalefelder Pfarrer Ulf Weber sowie der ehemalige Burgwalder Bürgermeister Adam Daume bewerten die Dörfer auf Kreisebene. Daume verteilte in Wiesenfeld keine Punkte: „Ich bin befangen, ganz klar“, begründete er.

Die Wiesenfelder hatten sich in zahlreichen vorbereitenden Sitzungen ein Konzept mit dem Titel „Wiesenfeld hat Zukunft“ überlegt: Karl-Hermann Völker informierte mit einer Power-Point-Präsentation im Dorfgemeinschaftshaus über das Dorf und sprach unter anderem die Geschichte, die 16 Vereine und Gruppen, den alle drei Jahre stattfindenden Kräutermarkt, die Hugenottenstube, die Sorge vor der Umgehungsstraße und die Tradition des „Wünschens“ der Dorfjugend an. Er berichtete auch, dass in Wiesenfeld nur zwei Wohnhäuser leer stehen und es derzeit 16 Kinder unter sechs Jahren gibt.

Auf dem folgenden Rundgang durchs Dorf, an dem etwa 50 Bürger teilnahmen, informierten er und Ortsvorsteher Günter Beck über das allgemeine Dorfleben oder wiesen auf besondere Gebäude hin. Einen Exkurs unternahm Jurorin Sabine Brandes: Klaus Klimaschka zeigte ihr die biologischen Besonderheiten rund um das Dorf, darunter die „Borewissen“ und die Kopfweiden im Rabental.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 17. August

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