Kleines Forschungsprojekt in Allendorf

Dem Klima auf den Grund gegangen

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Den physikalischen Zusammenhang zwischen Kondensation und Verdunstung, also der Entstehung von Regen, erfuhren Julia, Pauline und Aysenur mit einem praktischen Modellversuch. Fotos: Erwin Strieder

Allendorf (Eder) - Bei einem besonderen Unterrichtsprojekt waren die Schüler der Klasse 4a der "Schule am Goldberg" begeistert bei der Sache. Sie beschäftigten sich mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen.

Worin besteht der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Welche Veränderungen bewirkt der Klimawandel? Was versteht man unter dem Treibhauseffekt? Diesen Fragen gingen die Kinder zusammen mit Lehrerin Anita Kahl und dem Umweltpädagogen Gerd Greskamp nach. Zur Verfügung stand die „Lernwerkstatt Klimawandel“, die als Halbtagsprogramm für vier Unterrichtsstunden vor zwei Jahren für Schulen in Nordhessen entwickelt wurde. Die Kinder wurden von Greskamp spielerisch und experimentell an das Thema herangeführt.

Das Projekt begann mit einer theoretischen Einführung: „Was ist Klima überhaupt?“ Die Klasse unternahm mit Greskamp eine Weltreise durch die Klimazonen der Erde und eine weitere in die Urzeit. Anhand von Fundstücken erkannten die Kinder, dass es in Hessen vor vielen Millionen Jahren Krokodile, Palmen und ein tropisches Meer gegeben haben muss. Im Laufe von mehreren Hundert Millionen Jahren hat sich das Klima mehrfach verändert.

Zwölf praktische Stationen widmeten sich der Vertiefung zu den Klimafaktoren Wasser, Boden, Luft und Sonneneinstrahlung. Durch Experimente haben die Kinder Erscheinungen und Zusammenhänge verdeutlicht und hergestellt. Es ging um die Sonne als Klimamotor, die Nutzung regenerativer Energien, die Verdunstung von Wasser und Entstehung des Regens, die Nutzung der Böden in Hessen, die verheerende Kraft von Stürmen.

(ied)

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