Kommentar über die Konfirmandenzeit: "Gut für die Gemeinschaft"

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Philipp Daum

Waldeck-Frankenberg. Rund 95 Prozent aller Getauften lassen sich laut Statistik auch konfirmieren. Dieser Trend lässt sich auch in Waldeck-Frankenberg ablesen. Dazu ein Kommentar von HNA-Redakteur Philipp Daum:

Zugegeben: Bei der Konfirmation habe ich mich natürlich auch über die zahlreichen Geldgeschenke gefreut, die ich von meinen Verwandten und Freunden bekommen habe. Davon konnte ich mir als Jugendlicher ein paar schöne Dinge leisten.

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Wenn ich allerdings zurückblicke, habe ich aus meiner Konfirmandenzeit sehr viel mehr mitgenommen als nur ein paar D-Mark-Scheine. Mir haben vor allem der Konfirmandenunterricht, die gemeinsamen Jugendnachmittage im Gemeindehaus und die Konfirmandenfreizeiten gefallen.

Ich habe dort zum einen erfahren, dass religiöse Themen auch in einer entspannten Runde vermittelt werden können und man als Jugendlicher durchaus Interesse für Gott und Kirche entwickeln kann. Auf der anderen Seite habe ich während der Konfirmandenzeit einen engen Zusammenhalt unter den Konfirmanden gespürt, der dazu beigetragen hat, dass sich Freundschaften entwickeln konnten, die auch nach der Konfirmation hielten. Es war schön, diese Erfahrungen gemacht zu haben. dau@hna.de

Quelle: HNA

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