"Freibrief, um zu rasen"

Kommunen kritisieren Blitzer-Schilder

Burgwald/Herzhausen. Kommunen, die stationäre Blitzer auf der B 252 in Waldeck-Frankenberg und Marburg-Biedenkopf betreiben, kritisieren die Anordnung des Hessischen VerkehrsministersFlorian Rentsch, mit Warnschildern auf solche Anlagen hinzuweisen.

 Insgesamt 15 stationäre Blitzer gibt es in diesem Bereich.

„Das ist doch ein Freibrief, vor und hinter den Geschwindigkeitsanlagen weiterzurasen“, schimpft Burgwalds Erster Beigeordneter Heinrich Hofmann auf HNA-Anfrage. In der Stadt Wetter und der Gemeinde Münchhausen wird kritisiert, dass der Schilderwald in den B-252-Orten, in denen nachts die Tempo-30-Höchstgrenze gilt, durch neue Schilder noch unübersichtlicher werde.

„Die Stadt Wetter und die Straßenbehörde des Kreises haben dem Verkehrsminister schon im September 2012 einen Vorschlag gemacht, wie der Schilderwald gelichtet werden könnte. Wir haben immer noch keine Antwort. Stattdessen sollen dort noch mehr Schilder aufgestellt werden“, kritisiert Wetters Bürgermeister Kai-Uwe Spanka.

Der verstehe auch nicht, warum Rentsch den Kommunen Abzocke vorwirft. „Es ist ja das Land, dass per Erlass regelt, wo und zu welchem Zweck stationäre Blitzer aufgestellt werden dürfen.“ (mab)

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Quelle: HNA

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