Komödie feierte gelungene Premiere von „Mord im Pfarrhaus“

Szenenfoto: Witzige und wortgewandte Dialoge mit vielen Spitzen („Alte Jungfern über 50 sollte man ausrotten“) boten einen unterhaltsamen Abend. Foto: Ochs

Frankenberg. Der Mörder ist immer der Gärtner, heißt es im Lied von Reinhard Mey. Das stimmt bei Agatha Christies Stück „Mord im Pfarrhaus“ genauso wenig, wie es außerhalb dieses Krimis die Kirchengemeinde St. Mary Mead gibt.

Ein Hauch Britanniens wehte dennoch durch die Aula der Ortenbergschule, denn sowohl Bühnendekoration als auch die Kostüme der Akteure waren sehr britisch. Ein volles Haus mit 200 Zuschauern freute sich bei der Premiere am Samstag auf einen spannenden Krimi-Abend. Spannend wurde es allemal.

Als Pfarrer Clement aus St. Mary Mead scherzhaft einen Mord am ewig nörgelnden Colonel Hampton in Erwägung zieht, ahnt er nicht, dass jemand anderes es in dieser Angelegenheit tödlich ernst meinte. Ausgerechnet bei einem Besuch im Pfarrhaus wird der Colonel umgebracht. Zum Glück war jedoch Miss Marple in der Nähe des Tatortes und hat nicht nur einen Schuss gehört, sondern auch allerhand gesehen.

Sie hatte aufmerksam alles beobachtet und die Indizien für die Überführung des Täters zusammen getragen. Spannung, Spaß und die Frage nach dem Mörder zogen sich in dieser Inszenierung wie ein roter Faden durch die Geschichte.

Witzige und wortgewandte Dialoge mit vielen Spitzen („Alte Jungfern über 50 sollte man ausrotten“) boten einen unterhaltsamen Abend. Viele Lacher und Szenenapplaus belohnten die Schauspieler für ihre intensive Vorbereitung. (zoh)

Theaterstück "Mord im Pfarrhaus" der Komödie Frankenberg

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Quelle: HNA

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