Modellprojekt Familienstadt mit Zukunft: Bürgermeister übergab Sparbücher

Konten für die Kinder

Neue Erdenbürger und stolze Eltern: Die Sparbuchübergabe der Stadt Frankenberg fand dieses Mal im Kreiskrankenhaus statt. Foto: Battefeld

Frankenberg. „Wir wollen mit der Sparbuchübergabe die Kinder und Eltern herzlich willkomen heißen“: Das sagte Frankenbergs Bürgermeister Christian Engelhardt, als er jetzt Sparbücher an die jüngst in Frankenberg Neugeborenen und deren Eltern übergab. Die Überreichung der Sparkonten ist eine Aktion des Modellprojekts „Familienstadt mit Zukunft“.

Es gehöre auch zu den Aufgaben der Stadt, den Kindern einen möglichst guten Start ins Leben zu geben, sagte Engelhardt. Besonders freute er sich darüber, die Kontenübergabe in den Räumen der Geburtshilfestation im Frankenberger Krankenhaus vornehmen zu können. Dort hatte die Abteilung zu einem Tag der offenen Tür eingeladen (HNA berichtete).

Zusätzlich zu den von der Frankenberger Bank und der Sparkasse Waldeck-Frankenberg ausgestellten Sparbüchern erhielten die Eltern auch ein Lesestart-Paket, einen Ordner zum Thema „Gesund groß werden“ und weiteres Informationsmaterial der Stadt und des Kinderschutzbundes. Außerdem stellte Familienstadtbeauftragte Daniela Neuschäfer den neu herausgegebenen „Gesundheits-Kompass“ für Frankenberg und Umgebung vor.

Der Chefarzt der Geburtsabteilung, Dr. Volker Aßmann, lud die Eltern ein, sich die Räume der Entbindungsstation „mal aus einer anderen Perspektive“ anzuschauen – nämlich nach der Geburt,

Auf das Sparbuch, das jedes neugeborene Kind in Frankenberg erhält, werden von der Stadt über einen Zeitraum von drei Jahren monatlich zehn Euro eingezahlt. Über das Geld darf das Kind erst mit Volljährigkeit verfügen und es nur für Ausbildung oder Studium verwenden.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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