Battenberg

Konzert weckt Erinnerungen Ernst Mosch

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- Battenberg (sr). Mehr als 1000 Freunde der böhmischen Blasmusik erlebten am Sonntag Vormittag ein grandioses Konzert mit dem Battenberger Musikzug, Gastmusikern und dem Dirigenten Freek Mestrini.

Märsche, Walzer und Polkas aus dem Egerland präsentierten 35 Musiker in der vollbesetzten Battenberger Sporthalle zum Abschluss ihres dreitägigen Workshops mit dem ehemaligen Flügelhornisten der Original Egerländer Musikanten. Der 65-jährige Holländer Mestrini lebt im Allgäu und war zum fünften Mal im oberen Edertal zu Gast. Der Frankenberger Tierarzt Dr. Detlef Marburger organisierte den Workshop und zwei Benefizkonzerte am Wochenende – das zweite fand im Landkreis Siegen-Wittgenstein statt. Neben Musikern aus Battenberg spielten auch Bläser aus Dodenau, Hallenberg, Neukirchen und Löhlbach im Orchester mit.

Die Zuhörer kamen in Strömen, die böhmische Blasmusik hat im Frankenberger Land viele Fans. Schon beim Auftaktstück, dem Egerländer Musikantenmarsch, klatschten alle begeistert mit. Mestrini begeisterte mit seinem ausdrucksstarken und gleichzeitig gefühlvollen Dirigat. „Er lebt die Titel“, lautete die Reaktion vieler Zuschauer. Mit allen zehn Fingern, unterschiedlichen Körperhaltungen und viel Bewegung forderte er die einzelnen Instrumentengruppen des Orchesters zu wahren Höchstleistungen heraus. Als Gesangsduett begeisterten Mario und Günter Ahlborn aus Bottendorf. Ob beim Walzer „Rosen so Rot“ oder beim bekannten Titel „Egerland mein Heimatland“ – die Sänger verliehen der Musik mit ihren Stimmen eine besondere Note. Auch die Bläserinnen und Bläser bewiesen ihr Gesangstalent beim Marsch „Dem Land Tirol die Treue“. Einer der Höhpunkte des Konzerts: „Das kleine Echo“ mit den drei Trompetensolisten Roman Reese, Stefan Dauber und Harald Rudolph mitten im Saal.

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