Frankenberg

Kräuter, Tipis und die Kraft der Sonne

- Frankenberg (lwi). Fünf Tage lang bastelten, sangen und forschten die Schüler der Frankenberger Regenbogenschule. Beim Sommerfest präsentierten sie die Forschungsergebnisse ihrer Projektwoche.

Auf dem Programm standen Themen wie Kräuter, Indianer oder Solarenergie. Mit viel Fleiß und Elan stellten die Jungen und Mädchen gemeinsam mit ihren Lehrern die Projekte auf die Beine. Die Ergebnisse haben sie beim Sommerfest ihren Eltern, Geschwister und alle Interessierten präsentiert. Die Frage, ob die Projektwoche ihnen Spaß gemacht habe, beantworteten die Kinder mit einem einstimmigen „Jaaaaa.“ Luc Gasse, sieben Jahre alt, aus Frankenberg schwärmt: „Ich habe noch nicht einmal Hausaufgaben aufbekommen.“ Die Erstklässler beschäftigten sich mit den spannenden und interessanten Thema „Indianer“ und „Buchstaben“. Binnen fünf Tage entwickelten sich die Schüler zu Indianer- und Buchstabenexperten. „Wir spielen“ und „Kraft der Sonne“ waren die Projektthemen der beiden zweiten Klassen. Dazu wurde auf dem Schulhof sogar ein solarbetriebenes Fahrzeug ausgestellt, was beim Publikum auf großes Interesse stieß. Eine dritte Klasse führte in Verkleidung einen englischen Sketch auf. Sie spielten eine Szene auf einem Bauernhof mit Schweinen, Hasen, einem Gockel, einer großen Kuh und drei Bauern. Eine andere dritte Klasse zeigt ihre handwerklichen Fähigkeiten mit gebrannten Tonarbeiten. Die Kinder kneteten und formten eine ganze Woche lang Tiere, Gefäße und Namensschilder. Die Kunstwerke werden nun in ihrem Klassenraum ausgestellt. Eine vierte Klasse spielte deutschsprachige Sketche, die sie fünf Tage lang einstudiert hatten. Die große Kräuterspirale auf dem hügeligen Gelände der Schule wurde von einer weiteren vierten Klasse gebaut und bepflanzt. Auch die Vorschule hat sich an der Projektwoche beteiligt. Die Kinder der Vorschulklasse hatten das Thema „Kräuter“ gewählt. Sie stellten selbst Kräuteröle her, bastelten Kräuterketten und kleine Informationstafeln zu den verschiedenen Kräuter. Neben den Schüler-Projekten gab es für die Besucher noch mehr zu entdecken: Der Erlebnispfad lässt Barfüßige die Unebenheiten der Natur fühlen. Das Technische Hilfswerk aus Frankenberg stellte ihre Ausrüstung für den „Kletterturm“ aus Getränkekisten zur Verfügung. Die kletternden Kinder hingen mit Seilen gesichert an einem Kran. Es standen Sport- und Spielgeräte zum Spielen und Toben für bewegungsfreudige Gäste bereit und rundeten das vielseitige Angebot ab. Auch für Gaumenfreuden war gesorgt: Es gab selbstgebackenen Kuchen und Würstchen und der Deutsch-Türkische Verein verkaufte Spezialitäten wie Lahmacun. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Schule zu Gute.

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