Kraft des Friedens stärken: 150 Gäste bei zentraler Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Frankenberg

Nachdenklich: (von links) Oberstleutnant Elmar Henschen, Bürgermeister Rüdiger Heß, Volksbund-Kreisgeschäftsführer Rainer Schellenberg, Landrat Dr. Reinhard Kubat, Pfarrer Christoph Holland-Letz und Pater Norbert. Fotos: Clausen

Frankenberg. Rund 150 Besucher, darunter auch eine Abordnung der türkischen Gemeinde, waren am Sonntag zum Ehrenmal auf den Friedhof zur Gedenkfeier am Volkstrauertag gekommen. Nachdenkliche Worte fanden Landrat Dr. Reinhard Kubat und Pfarrer Christoph Holland-Letz in ihren Ansprachen.

Sie erinnerten an das unsägliche Leid, das Kriege verursacht haben. Ob aber unser Volk an diesem Tag wirklich trauere, bleibe inzwischen eine offene Frage, so der Landrat. Denn es wachse ja bereits die dritte Generation heran, die den Zweiten Weltkrieg nicht direkt miterlebt hat. So finde man bei den Gedenkfeiern von Jahr zu Jahr immer weniger Menschen, um gemeinsam der Opfer von Krieg, Hass und Gewalt zu gedenken.

Gedacht wurde auch der jungen Bundeswehrsoldaten, darunter auch der Frankenberger Garnison, die in Auslandseinsätzen ihr Leben verloren oder ihre physische oder psychische Unversehrtheit eingebüßt haben.

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Quelle: HNA

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