Frankenberg

Kreisverbandsschau der Geflügelzüchter: Schmidtmann mit bester Leistung

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- Frankenberg (sr). Von A wie Auracana-Hühner bis Z wie Zwergenten reichte die Palette der Geflügelrassen bei der Kreisverbandsschau am Wochenende in der Sporthalle der Hans-Viessmann-Schule. 60 Züchter zeigten insgesamt 515 Tiere.

Die beste Gesamtleistung erzielte der Römershäuser Ludwig Schmidtmann. Sieben Preisrichter beurteilten am Freitagabend die Gänse, Enten, Hühner, Tauben und Ziergeflügel. In 21 Vitrinen und Volieren waren winzige Diamanttäubchen oder farbenprächtige Rotschulterenten ausgestellt. Drei Züchter aus Frankenau, Dörnholzhausen und Geismar beschäftigen sich mit der schwierigen Zucht von Ziergeflügel und verliehen der Ausstellung ein besonderes Flair.

Von den zahlreichen Besuchern wurden auch die Hühnerstämme in geschmackvoll gestalteten Volieren und ein Paar Goldfasane bestaunt. Der Ausstellung angegliedert war auch eine eigene Jugendschau. 13 Jungzüchter stellten ihre Tiere einer eigenen Konkurrenz und freuten sich am Samstagmorgen ebenfalls über Auszeichnungen. Der stellvertretende Landesverbandsvorsitzende Karl Kahler hob die Bedeutung der Geflügelzucht für Erholung, Freizeitgestaltung und Wertschätzung der Natur hervor. „Die praktische Beschäftigung mit der Natur prägt besonders Jugendliche“, sagte der Stadtallendorfer. Die Geflügelzüchter engagieren sich durch Zucht bedrohter Haustierrassen auch für den Erhalt alten Kulturgutes.

Mit Vorwerkhühnern von Christian Zölzer und Westfälischen Totlegern von Frederic Naumann waren zwei bedrohte Hühnerrassen bei der Kreisverbandsschau zu sehen. Der Frankenberger Stadtrat Hans-Jürgen Wilhelm lobte die Jugendarbeit des Geflügelvereins. Der Vorsitzende des Frankenberger Geflügelzuchtvereins Harald Mütze freute sich über 22 vorzügliche und 41 hervorragende Tiere bei der Schau und verlieh gemeinsam mit dem Kreisverbandsvorsitzenden Uwe Wickert die Preise.

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