Förderverein Kindergarten zog Bilanz: In acht Jahren 280 000 Euro an Kosten getragen

Krippe: Einweihung erst im Mai

Verspätung: Die Eröffnung der Kinderkrippe verzögert sich. Statt im Dezember wird sie nun am 22. Mai eingeweiht. Unser Foto entstand beim Aufsetzen der Dachbinder im September 2010, im Vordergrund Fördervereinsvorsitzender und Bürgermeister Karl-Friedrich Frese. Foto: Dudek

Bromskirchen. Seit seiner Gründung hat der Förderverein Kindergarten Bromskirchen insgesamt 280 000 Euro an Kosten getragen, die den Eltern und der Gemeinde erspart geblieben sind. Das gab der Vereinsvorsitzende, Bürgermeister Karl Friedrich Frese, in der Jahreshauptversammlung bekannt.

Als richtig bezeichnete Frese die Entscheidung zum Bau einer Kinderkrippe. Angemeldet seien bereits zwölf Kinder bei einer Sollstärke von zehn Plätzen. „Erfahrungsgemäß kommen die kleinen Kinder aber nicht über den ganzen Tag“, erklärte Frese. „Das wollen wir nutzen, um mit den Eltern zusammen ein flexibles Betreuungsmodell einzurichten.“ Eventuell können so Plätze doppelt belegt werden.

85 Kinder werden betreut

Es lägen schon Anmeldungen für Kinder unter zwei Jahren vor. Diese Plätze müssen erst ab 2013 bereit gestellt werden. Der Kindergarten Bromskirchen werde sich aber dieser Aufgabe sofort stellen.

Durch die hohe Auslastung des Bauhandwerks und den langen Winter seien die Arbeiten für den Krippenanbau in Verzug geraten, sagte Frese. Man sei aber zuversichtlich, den Betrieb in der Krippe Anfang Mai aufzunehmen. Die offizielle Einweihung ist für den 22. Mai geplant.

Derzeit werden 85 Kinder sowie eine Einzelintegration in der Kindertagesstätte betreut, darunter sieben Kinder unter drei Jahren. Insgesamt können 90 Kinder aufgenommen werden.

Durch den guten Ruf der Kita steigen die Besuche von Kindern aus Hallenberg und Braunshausen. Vorrang bei der Platzvergabe haben aber Kinder aus dem Gemeindegebiet und aus Rengershausen. Weniger gut laufe die Betreuung der Grundschulkinder, sagte Karl-Friedrich Frese. Nach den Richtlinien des Landkreises sollen die Kinder eine Stunde Zeit für das Mittagessen haben, dann eine Stunde Hausaufgaben machen und eine Stunde Zeit zum Spielen haben. Die Eltern verlangten aber nur eine Hausaufgabenbetreuung. Das sei nicht zu leisten. So würden von den zehn bis zwölf Plätzen derzeit nur fünf genutzt.

Im Haushalt 2010 waren Einnahmen und Ausgaben von 238 000 Euro geplant, tatsächlich waren es 269 000 Euro. Für 2011 sind Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 249 000 Euro geplant. (od)

Quelle: HNA

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