Notfallseelsorge für Waldeck-Frankenberg wird aus der Nachbarschaft betreut

Krisenhilfe ohne Grenzen

Über Landeskirchen- und Kirchenkreisgrenzen hinweg organisieren sie die Notfallseelsorge im Landkreis Waldeck-Frankenberg (von links): Christian Reifert, Pfarrer Kurt Grützner, Dekanin Petra Hegmann, Pfarrer Andreas Mann, Dekan Gerhard Failing, Pfarrer Werner Hohmeister und Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg. Foto: Cyriax

Oberes Edertal/Biedenkopf. Die Notfallseelsorge im Landkreis Waldeck-Frankenberg wird über Kirchengrenzen hinweg organisiert. Das haben die verantwortlichen Krisenhelfer bei einem Treffen in Biedenkopf bekräftigt.

Im Haus der Kirche des evangelischen Dekanates Biedenkopf, zu dem die Kirchengemeinden im Oberen Edertal gehören, hatten sich die Beauftragten von Kirche und Landkreis über ihr weiteres Vorgehen verständigt.

Wie der Rettungsdienst ist auch die Notfallseelsorge in Landkreis-Dimensionen organisiert. Für den Landkreis Waldeck-Frankenberg bedeutet dies, dass zwei Landeskirchen und zwei Kirchenkreise mit der Notfallseelsorge betraut sind: Der Landkreis Waldeck-Frankenberg liegt auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Die nördlichen Kirchengemeinden des Landkreises gehören zum Kirchenkreis Frankenberg, die südlichen zum Dekanat Biedenkopf. Dort, im Haus der Kirche, haben sich zum ersten Mal die Verantwortlichen des Landkreises, der beiden Landeskirchen, des Dekanates und des Kirchenkreises getroffen: Dekanin Petra Hegmann aus Frankenberg und ihr Kollege Gerhard Failing aus Biedenkopf, der Landkreisbeauftragte für die Notfallseelsorge in Waldeck-Frankenberg, Pfarrer Werner Hohmeister, der Notfallseelsorge-Koordinator für den Kirchenkreis Frankenberg, Pfarrer Jan Friedrich Eisenberg und sein Kollege für das Obere Edertal, Christian Reifert, der Landespfarrer für Notfallseelsorge der EKKW, Kurt Grützner sowie der Beauftragte der EKHN, Andreas Mann.

Konzept ausarbeiten

Das Planungsgespräch sollte dazu dienen, die Kooperation zwischen der Notfallseelsorge beider Landeskirchen aufeinander abzustimmen. Die beiden Beauftragten, Christian Reifert und Jan Friedrich Eisenberg, sollen nun ein Konzept ausarbeiten. (nh/off)

Von Sophie Cyriax

Quelle: HNA

Kommentare