Frankenberger Bezirkslandfrauen besichtigten in Korbach die Beschäftigungsgesellschaft Waldeck-Frankenberg

Von der Küche bis zur Werkstatt

Zu Gast bei der Beschäftigungsgesellschaft in Korbach: Landfrauen aus Ortsvereinen im Bezirk Frankenberg. Foto:  G. Scholl

Frankenberg/Korbach. Wie die Beschäftigungsgesellschaft des Landkreises Waldeck-Frankenberg ausbildet und unterrichtet, haben sich 35 Landfrauen aus Ortsvereinen im Bezirk Frankenberg jetzt bei einer Besichtigung der Einrichtung angesehen. Geschäftsführer Klaus Hartmann führte die Gruppe durch die verschiedenen Bereiche.

Im Hause des Cafés CorVita befindet sich der Kleeblatt-Laden der Lebenshilfe mit biologischen Lebensmitteln aus der Region. Weitere Einrichtungen in diesem Haus sind der Weltladen mit Produkten aus dem fairen Handel, ein ökologischer Baumarkt und ökologische Solar- und Heiztechnik. Auf dem Gelände der ehemaligen belgischen Kaserne informierten sich die Landfrauen über das Lehrrestaurant Isabell, das 1995 für Aus- und Weiterbildung im Gaststättengewerbe von der Beschäftigungsgesellschaft und der Agentur für Arbeit Korbach eingerichtet wurde. In der Ausbildungsküche werde ausschließlich mit frischen Zutaten gearbeitet.

Sprachlehrgänge, Praktika

Im gewerblich-technischen Bereich – der Werkstatt – erhielten die Landfrauen einen Einblick in die dortige Arbeit. Im kaufmännischen Ausbildungs- und Trainingszentrum führte der Rundgang durch die Büro- und Unterrichtsräume. Elvira Götte, Sozialpädagogin und Koordinatorin für die Qualifizierung der Beschäftigung, informierte die Landfrauen über Sprachlehrgänge, Hauswirtschaft und Betriebspraktika. Im kaufmännischen Bereich machen derzeit 20 Auszubildende durch die Fördermaßnahme eine überbetriebliche Ausbildung. Nach der Ausbildung und der IHK- Prüfung werden sie in die Arbeitswelt entlassen. Auch Umschüler lernen gemeinsam mit den Azubis in einer Lerngruppe.

Im Bereich Hauswirtschaft läuft seit Sommer 2009 eine integrative Maßnahme in Frankenberg, an der derzeit drei Mädchen teilnehmen. Eine weitere Maßnahme ist in Frankenberg für Sommer 2010 geplant. Ein letzter Gang führte durch die Hauswirtschaftsküche, die täglich Mittagessen an mehrere Kindergärten, an die Lebenshilfe und die Kreishauskantine ausliefert.

In einer gemütlichen Kaffeerunde beantworteten Geschäftsführer Klaus Hartmann und Elvira Götte Fragen der Landfrauen. (uv)

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Quelle: HNA

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