Schaubrüten in Frankenau

Küken erblicken das Licht der Welt

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Auf dem Arm von Angeli-Freya Lotz fühlt sich das Cochin-Huhn sichtlich wohl. Im Hintergrund lassen es sich die Küken unter der Wärmelampe gut gehen. Foto: Sara Schelberger

Frankenau - Zartes, fast schüchternes Gezwitscher vernahmen die Besucher des Vereinsheimes der Frankenauer Rassegeflügelzüchter am Montag. An vier Tagen - vom 16. März bis zum 19. März - findet dort ein Schaubrüten statt.

Hautnah erleben die Besucher, wie die kleinen Küken unter großer Anstrengung aus ihren Eiern schlüpfen, zuerst noch sehr erschöpft sind und später ihre ersten wackeligen Schritte wagen. Aber auch ausgewachsene Rassehühner können dort bestaunt und gestreichelt werden.

Vormittags werden im Vereinsheim Kindergartengruppen und Schulklassen erwartet. Ab 14 Uhr stehen die Türen auch allen anderen interessierten Besuchern offen. „Heute Morgen hatten wir schon 40 Kinder hier“, berichtete Karl-Heinz Lüdde am Montag. Die Jungen und Mädchen durften die etwas älteren und flauschigen Küken in die Hand nehmen, sie vorsichtig streicheln und auf dem Tisch mit ihnen spielen. Ein Blickfang waren die im Brutkasten schlüpfenden Küken auch für die Besucher des Informationsabendes mit dem Thema „Vom Ei zum Huhn“. „Die sind jetzt natürlich noch ein bisschen müde“, sagte Lüdde über die Küken, die sich nach anstrengenden Prozedur erst mal eine Pause gönnten. „Sie drehen sich im Ei und öffnen mit dem Eizahn, der sich auf ihrem Schnabel befindet, die Schale. Das dauert schon zwei bis fünf Stunden“.

Von Sara Schelberger

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

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