Dekanin Petra Hegmann stellt Pläne für Fusion vor

Künftig zwei statt vier Kirchenkreise

Frankenberg - Aus vier mach zwei: Die Kirchenkreise Eisenberg und Twiste sowie Eder und Frankenberg sollen zu jeweils einem zusammengelegt werden. Noch muss geklärt werden, wie die Gremien in den beiden neuen Kirchenkreisen besetzt werden.

In der Kreissynode am Freitagabend im Gemeindehaus auf der Burg sprach Dekanin Petra Hegmann der Einfachheit halber von den neuen Kirchenkreisen Nord (Eisenberg und Twiste) und Süd (Eder und Frankenberg. „Im Moment sieht es so aus, als würde es bei der Zusammenlegung der jeweils zwei Kirchenkreise keine oder nur einzelne Gemeinden geben, die den Kirchenkreis wechseln wollen“, sagte die Dekanin. Allerdings hätten noch nicht alle Kirchenvorstände abschließend darüber entschieden.

Synoden neu regeln

Die Vorstände der bisherigen vier Kirchenkreise beraten derzeit über die Besetzung der neuen Gremien. Die neuen Vorstände sollen jeweils sieben Mitglieder haben – jeweils drei aus den alten Kirchenkreisen plus die jeweiligen Dekane.

Die Besetzung der beiden neuen Kreissynoden gestalte sich allerdings etwas schwieriger, sagte Hegmann: Die beiden Kreise addiert zählen mehr als 130 Synodalen. Um diese Zahl zu reduzieren, hat ein Unterausschuss der vier Kirchenkreisvorstände zwei Modelle vorgelegt, die aber zunächst nur eine „Momentaufnahme“ seien, betonte Hegmann. Der erste Vorschlag sieht vor, dass aus Gemeinden mit halben und dreiviertel Pfarrstellen künftig nicht mehr zwei, sondern nur noch ein Laienmitglied entsandt wird. Die Klinikseelsorge soll nur noch durch ein Mitglied vertreten sein, Predigtaufträge werden nicht mehr berücksichtigt. Pfarrerehepaare, die sich eine Stelle teilen, sind nur noch durch eine Person in der Synode vertreten.

Das zweite Modell umfasst all diese Punkte und vermindert zusätzlich die Zahl der Laienmitglieder: Gemeinden und Gesamtverbände dürften danach nur noch ein Laienmitglied pro angefangene 1200 Mitglieder entsenden. „Jede kleine Gemeinde hat in jedem Fall ein Laienmitglied in der Synode“, betonte Hegmann, „auch mit zum Beispiel 600 Gemeindegliedern“.

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