Frankenberg

Kunstmarkt lockt 1500 Besucher an

- Frankenberg (da). Vielfältig war das Angebot, unterhaltsam das Rahmenprogramm: Zahlreiche Besucher aus der Region kamen am Samstag und Sonntag, um eine breite Palette an künstlerischen Arbeiten anzuschauen.

Mehr als 40 Aussteller präsentierten und verkauften, was im engeren oder weiteren Sinn mit Kunst zu tun hat: Fotos, Gemälde, Skulpturen, Kleidung, Porzellan, Holzfiguren, Schmuck und mehr.

Und man musste kein ausgewiesener Kunstexperte zu sein, um Schmuckstücke für Haus oder Kleiderschrank zu finden – das erklärt wohl auch das große Interesse. Rund 1500 Besucher sind am Samstag und Sonntag in die Ederberglandhalle gekommen. Mitorganisatorin Reta Reinl von der Culturwerkstatt war deshalb zufrieden und viele Besucher entdeckt, die zum ersten Mal den Kunstmarkt besucht haben. „Es waren viele neue Gesichter da – unter den Besuchern und unter den Ausstellern“, berichtete sie im FZ-Gespräch.

Doch auch das Angebot der „alteingesessenen“ Anbieter habe seinen Reiz. „Es ist spannend zu sehen, wie sich die Arbeiten entwickeln“, sagte Reta Reinl. Wichtig sei aber auch, dass sich das Kunstmarkt-Konzept stetig verändere. „Es darf nicht zu klar sein, was die Leute erwartet.“ Zum 25. Markt im nächsten Jahr wollen sich die Mitglieder der Cluturwerkstatt wieder etwas einfallen lassen – Genaueres stehe aber noch nicht fest, sagte Reinl. Die Sachsenberger Künstlerin zeigte an ihrem Stand Windkunst: An verschiedenen Orten in Europa waren Bilder mit frei hängenden Stiften entstanden, gemalt vom Wind.

Die in Schreufa wohnende Malerin Susanne Lemmer ließ sich beim Malen über die Schulter schauen. Wieder mit dabei war „Polizeimaler“ Klaus-Michael Höbel aus Harbshausen, der wieder einige seiner Bilder ausstellte. Karin Freese aus Schreufa wiederum zeigte handgefertigte Textilien, vor allem für Kinder. Wie kunstvolle Perlen hergestellt werden, zeigte die Reddighäuserin Angelika Stinzing.

Mit ihren sorgten zahlreiche weitere Aussteller für Vielfalt. Doch auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen und vor allem hören lassen: Das Duo „Anybody“ mit Gitarrist Christian Durstewitz und Sängerin Carolin Blabl spielte unter anderem Coverversionen bekannter Klassiker.

Feinsten Jazz spielten am Sonntag „Roman Klöcker and Friends“, die schon seit Jahren beim Kunstmarkt auftreten. Gestern Nachmittag stellte Balduin Blasebalg alias Thomas Zeuner dann mittelalterliche Instrumente vor. Als Kinderprogramm gedacht, waren es aber doch eher die erwachsenen Besucher, die lauschten und schmunzelten. Der Auftritt war ein Geschenk der Culturwerkstatt zum 500-jährigen Bestenen des Frankenberger Rathauses. Auf der Bühne der Ederberglandhalle war auch ein stets gut besuchtes Café eingerichtet.

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