Frankenberg

„Kurzarbeiter“ haben Vokabeln gebüffelt

- Frankenberg (mba). Nach einem Jahr Kurzarbeit haben die FIrmen Hasenclever und Osborn nun Mitarbeiter mit guten englischen Sprachkenntnissen – 17 davon sogar mit dem bekannten Cambrige-Zertifikat.

Vier Monate haben sie darauf gewartet: Isabel-Racio Barreda-Perez, Claudia Bauer, Martin Born, Luis Cuevas, Malin Finger, Heiko Hanatschek, Tommy Kludaß, Marc Koch-Kramer, Anika Meister, Sabrina Naumann, Cem Özbalkan, Michael Pitz, Alexander Sassor, Andreas Schmitt, Daniela Schneider, Sabine Schneider und Mathias Vetter bekamen ihre Cambridge-Zertifikate. Die Mitarbeiter der Firmen Hasenclever und Osborn International hatten im vergangenen Jahr, in dem sie in Kurzarbeit waren, an einem Business-Englisch-Sprachkurs teilgenommen. Es war ein Qualifizierungsangebot, den das Berufsförderungswerk der Kreishandwerkerschaft im Rahmen des Konjunkturprogramms angeboten hatte. Zunächst hatten rund 30 Mitarbeiter der beiden Firmen einen Grund- und Aufbaukurs in Englisch absolviert. Die 17 „Cambrigde-Studenten“, acht von Osborn und neun von Hasenclever waren davon so begeistert, dass ihre Arbeitgeber ihnen darüber hinaus das Cambrigde-Zertifikat bezahlten. Beide Unternehmen arbeiteten bei dem Angebot zusammen, der Unterricht wurde abwechselnd bei Hasenclever und bei Osborn abgehalten. Die begehrten und international anerkannten Zeugnisse der Universität von Cambridge überreichte Karin Passmore von der Sprachschule Passmore College in Marburg. Zwei Sprachlehrer des Colleges, der Schotte Andrew Kerrigan und der Kanadier Cole Gilbert, bereiteten die Schüler auf die anspruchvolle Prüfung vor. Der Kurs fand seit März 2009 einmal pro Woche statt. Im November war Prüfungstermin. Da alle Tests in Cambridge ausgewertet werden, lagen die Ergebnisse erst jetzt vor.

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