Smokie-Revival-Band rockt in der Burgberghalle - mit Bildergalerie!

Kuschel-Rock einer ganzen Generation

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Matthias Beringer, Jürgen Riedel und Charly Hermann (von links) kurz vor dem großen Finale: Die „Smokie-Revival-Band“ aus Mannheim überzeugte mit großem Können an den Instrumenten und einer Gesangsleistung wie beim Original.Foto: Malte Glotz

Battenberg - Wie oft muss eine Band von der Bühne gehen, bevor sie Feierabend machen darf? Die „Smokie-Revival-Band“ bewies am Samstagabend: bis endlich der allergrößte Hit in der Halle verklungen ist.

„Zugabe“ - immer wieder fordern es gut 500 Zuhörer in der Battenberger Burgberghalle am Samstagabend: „Zugabe“ und lautes Klatschen. Die Besucher fordern es ein und die „Smokie Revival Band“ lässt sich nicht lange bitten. Immer wieder kommen die Musiker aus Mannheim - die ihr Publikum fast bis zum Ende konsequenterweise nur auf Englisch ansprechen - auf die Bühne. Immer wieder holen sie einen großen Klassiker der britischen Soft-Rocker hervor. Und immer wieder verschwinden sie, ohne das eine, das ganz große Lied gespielt zu haben - das, mit dem „Smokie“ sogar in den USA in die Top 25 gelangte.

Und die Band bleibt nicht beim Repertoire von „Smokie“ allein. Frontmann Matthias Beringer, der am Mikrofon seinem Vorbild zum Verwechseln ähnlich klingt, wagt sich auch an die Solo-Hits von Chris Norman. „Midnight Lady“ kann fast jeder in der Halle mitsingen - die meisten tun es. Ausrutscher wie Normans verstörendes „Ich mach meine Augen zu“ aus dem Jahr 2002 ignoriert die Band.

Mit der letzten Zugabe schließlich erlösen die Musiker das Publikum. Feuerzeuge gehen an und werden in die Höhe gestreckt. Einige Handys gesellen sich dazu. Es scheint, als atme die ganze Halle tief ein, um wie aus einem Mund einen der bekanntestes Refrains der Musikgeschichte anzustimmen - und von einem Mann zu erzählen, der geschlagene 24 Jahre neben ihr gewohnt hat: Alice.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagausgabe der Frankenberger Zeitung.

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